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«Heiratsstrafe»-Vorlage zurück an Absender

Der Zuger Regierungsrat ist mit den bundesrätlichen Plänen, mit denen die «Heiratsstrafe» bei der direkten Bundessteuer abgeschafft werden soll, gar nicht zufrieden. Er schickt die Vorlage zurück an den Absender und fordert ein neues Konzept.
Der Zuger Regierungsrat fordert für die «Heiratsstrafe» ein neues Konzept. (Symbolbild Neue LZ)

Der Zuger Regierungsrat fordert für die «Heiratsstrafe» ein neues Konzept. (Symbolbild Neue LZ)

Die Zuger Regierung hält das vorgeschlagene System für zu kompliziert und nicht praxistauglich, wie sie in ihrer Vernehmlassungsantwort vom Mittwoch schreibt. Die Mehrheit der Paare sei gar nicht von einer unausgewogenen Besteuerung betroffen. Die Vorlage sei deshalb nicht weiter zu verfolgen.

Der Bundesrat will mit einer «alternativen Steuerberechnung» die steuerliche Schlechterstellung von Ehepaaren gegenüber Konkubinatspaaren abschaffen. Geplant ist, dass die Steuerbehörden für Ehepaare zwei Steuerberechnungen anstellen: Eine nach dem Verheirateten-Tarif und eine zweite nach individuellem Tarif.

Steuerausfälle von einer Milliarde

In Rechnung gestellt wird dann der tiefere der beiden Beträge. Der Bundesrat schlägt dieses Modell vor, weil es «keinen Einfluss auf die Wahl eines Lebens- oder Familienmodells habe».

Die Abschaffung der «Heiratsstrafe» dürfte beim Bund zu Steuerausfällen von einer Milliarde Franken führen. Um die Ausfälle auszugleichen, will der Bundesrat entweder auf den Ausgleich der kalten Progression verzichten oder die Mehrwertsteuer erhöhen.

sda

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