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«Hello World» neu auch im Ennetsee

Im Sommer eröffnen Patrick Wismer, Daniel Mock und Ibrahim Alic im Erdgeschoss der Suurstoffi 22 in Rotkreuz ein neues Restaurant. Vom Standort erhoffen sie sich viel.
Rahel Hug
Ibrahim Alic, Patrick Wismer und Daniel Mock (von links) im Rohbau ihres Lokals in der Suurstoffi. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 14. Januar 2019))

Ibrahim Alic, Patrick Wismer und Daniel Mock (von links) im Rohbau ihres Lokals in der Suurstoffi. (Bild: Stefan Kaiser (Rotkreuz, 14. Januar 2019))

Mit dem 2014 eröffneten Restaurant Hello World in Baar konnte sich Patrick Wismer einen Namen in der Zuger Gastro-Szene machen. Anfang 2017 übernahm er zudem das traditionsreiche «Grand Café» an der Stadtzuger Bahnhofstrasse und baute den hinteren Teil zum Restaurant Hello World City um. Mit beiden Konzepten ist Wismer sehr erfolgreich. Jetzt kommt ein weiteres Lokal dazu – im Ennetsee. Gemeinsam mit den beiden Köchen Daniel Mock und Ibrahim Alic eröffnet Wismer im Sommer das «Hello World Suurstoffi» in Rotkreuz. Das Baugesuch für den Ausbau des Lokals im Erdgeschoss des Gebäudes Suurstoffi 22 lag bis vor kurzem auf. Seit dem vergangenen Freitag liegt nun die Baubewilligung vor.

Entstehen wird das neue Restaurant auf einer Fläche von 540 Quadratmetern im Holzhochhaus der Zug Estates, wo unter anderem die Firma Amgen beheimatet ist. Es wird innen ungefähr 200 Plätze bieten, dazu 100 bis 120 im Aussenbereich.

Eine Chance für die Mitarbeiter

Der 38-jährige Wismer erzählt, wie das Projekt zu Stande gekommen ist: Er kenne die Mitinhaber Daniel Mock und Ibrahim Alic von früher. Die beiden hätten zuvor bei der Roche in Rotkreuz gekocht und würden dort nun aufhören. «Sie kamen auf mich zu mit der Info, sie hätten eine Location für ein neues Restaurant. Ihnen fehlte quasi nur noch der Wirt.» Für Wismer bot sich damit eine «supercoole Gelegenheit», wie er sagt. Er sei Gastronom aus Leidenschaft und liebe seinen Job. «Ich bin sehr stolz auf unsere Mitarbeiter. Als wir vor etwas mehr als vier Jahren in Baar angefangen haben, dachten viele, der Standort an der Grabenstrasse sei zu abgelegen. Doch wir haben bewiesen, dass wir es können: Es läuft super, viele Angestellte sind seit Anfang mit dabei. Das ist eine tolle Teamleistung.» Für die Mitarbeiter biete ein neues Lokal auch die Chance, aufzusteigen oder eine andere Funktion anzunehmen. Für Patrick Wismer, der ursprünglich aus Rotkreuz stammt, war deshalb schnell klar, dass er zusammen mit Mock und Alic etwas Neues aufbauen will.

Auch ein Abendbetrieb ist vorstellbar

Die Vorbereitungen waren sehr aufwendig, wie Wismer berichtet – und auch bis zur Eröffnung werden Mock, Alic und er noch ziemlich im Schuss sein: «Es ist eine intensive Zeit.» In den nächsten Monaten steht der Ausbau des noch leerstehenden Lokals an. «Unter anderem entstehen eine Showküche und eine Salatstation», verrät Wismer. Zunächst will er vor allem mittags Geschäftsleute aus der Umgebung verpflegen, dies in Selbstbedienung. Es werden Pizzen, ein Vegi- und ein Fleischmenü angeboten. Das Restaurant sei besonders für grössere Gruppen-Events geeignet, sagt Wismer.

Er habe auf einen Artikel in einer Suurstoffi-Publikation hin viele Rückmeldungen bekommen, dass ein Restaurantbetrieb auch abends gefragt wäre. «Ich könnte mir deshalb gut vorstellen, das Lokal auch abends zu öffnen und vor allem am Donnerstag, Freitag und Samstag etwas in der Art ‹After-Work-Apéro› anzubieten.» Vom neuen Standort erhofft sich der Wirt einiges: «Auf dem Suurstoffi-Areal gibt es sehr viele Arbeitsplätze. Und im neuen Hochschulcampus werden ab Sommer zusätzliche Studenten ein und aus gehen.» Die Öffnungszeiten stehen noch nicht genau fest, ebenso wie das genaue Eröffnungsdatum noch offen ist. Infos sollen demnächst auf einer Website aufgeschaltet werden. Fest steht schon jetzt: Die beliebten Canapés, die im «Grand Café» in Zug über die Theke gehen, wird es auch im «Hello World Suurstoffi» geben.

Baar, Zug und nun Rotkreuz – wo wird der umtriebige Zuger sein nächstes Restaurant eröffnen? Angesprochen auf diese Frage, lacht Patrick Wismer. Zurzeit habe er genug zu tun mit seinen laufenden Projekten, ein weiteres sei nicht geplant. Doch für ihn steht fest: «Sag niemals nie!»

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