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Stefan Hermann soll das Präsidium in Walchwil verteidigen

Der aktuelle Bildungsvorsteher ist von der CVP als Gemeindepräsident nominiert worden. Darüber hinaus wollen drei neue Gesichter Verantwortung übernehmen.
Raphael Biermayr
Die Kandidaten (v. l.): Peter Rust, Matthias Hürlimann, Stefan Hermann, Pascal Aeschlimann. (Bild: Raphael Biermayr (Walchwil, 22. Mai 2018))

Die Kandidaten (v. l.): Peter Rust, Matthias Hürlimann, Stefan Hermann, Pascal Aeschlimann. (Bild: Raphael Biermayr (Walchwil, 22. Mai 2018))

Die CVP ist die Walchwiler Partei schlechthin, wenn es um das Gemeindepräsidium geht. Von bislang 19 Gemeindepräsidenten seit dem Jahr 1874 – eine Frau war nie darunter – haben 17 den Christdemokraten beziehungsweise deren Vorgängervereinigungen angehört. Seit 2009 ist es Tobias Hürlimann, der per Ende der laufenden Legislatur bekanntlich zurücktreten wird. Seinen Platz soll Stefan Hermann einnehmen, der seit 2012 im Gemeinderat ist und gegenwärtig der Bildungsabteilung vorsteht.

Der 46-Jährige sagte gestern anlässlich der Nominationsversammlung, dass seine Entscheidung, auch für das Präsidium zuzusagen, nicht über Nacht gefallen sei und zahlreiche Gespräche erfordert habe. «Ich werde von allen Seiten unterstützt und freue mich auf diese Herausforderung», sagte er schliesslich.

Wie Hermann wurden auch die weiteren vom Vorstand vorgeschlagenen Kandidaten von der Versammlung einstimmig gewählt: Matthias Hürlimann (39) soll der CVP bei der Wahl am 7. Oktober den zweiten Sitz im Gemeinderat sichern. Der Holzbautechniker vom Walchwilerberg ist politisch unerfahren und sei völlig überrascht gewesen von der Anfrage. Er soll aber seinen zurücktretenden Namensvetter Tobias Hürlimann nach Ansicht der Parteileitung nicht zuletzt als «gut vernetzter Handwerker» im Gemeinderat ersetzen.

Partei soll wieder im Kantonsrat vertreten sein

Gut vernetzt im Dorf und auch darüber hinaus ist der gestern aufgestellte Kandidat, der den verlorenen Kantonsratssitz zurückerobern soll: der Bauunternehmer und aktuelle Bürgergemeindepräsident Peter Rust (43). Wie schon auf beruflicher Ebene könnte er auch in der Politik in die Fussstapfen seines gleichnamigen Vaters treten. Dieser vertrat die CVP während der Jahre 1987 bis 2006 im Kantonsrat und stand jenem als Präsident vor.

Schliesslich nominierten die Christdemokraten an der Versammlung auch einen Kandidaten für die Rechnungsprüfungskommission. Der 34-jährige Finanzfachmann Pascal Aeschlimann soll ab dem kommenden Jahr darin Platz nehmen.

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