HERTI: Die Angezeigten bleiben unbehelligt

Im alten Herti-Stadion konnten die EVZ Fans Souvenirs ergattern: Dabei kam es zu Vandalismus. Ohne Folgen.

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Das alte Eishockey Stadion nach der Souvenir-Jagd. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Das alte Eishockey Stadion nach der Souvenir-Jagd. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Jugendanwalt Alex Briner hat das Verfahren gegen drei Jugendliche eingestellt, die am Tag des Souvenirs im alten Herti-Stadion Fenster und Toiletten zertrümmert hatten. Grund: Es seinen mindestens rund 50 Personen involviert gewesen, die Drei seinen willkürlich herausgegriffen worden.

Auch gegen sieben junge Erwachsene ermittelt die Staatsanwaltschaft nicht länger. Der Vorfall ereignete sich am 8. Mai, als das alte Stadion kurz vor dem Abbruch für die Fans geöffnet wurde, die mit Hammer und Säge bewaffnet Souvenirs abräumen konnten. Im Vorfeld sei nicht klar definiert gewesen, was man abbrechen dürfe, «im Nachhinein kann man die Regeln nicht ändern», so Briner.

Wegen den starken Zerstörung wurde die Entsorgung aufwendiger: 25'000 Franken mussten die Stadion-Betreiber zahlen. Stadtrat Hans Christen erstattete Anzeige gegen die Vandalen. Christen will die Sache ruhen lassen, andere beteiligte Partner jedoch nicht.

uc.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zuger Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.