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HERTI: Streethockey-Spieler bekommen einen eigenen Platz

Endlich: Die Oberwil Rebells bekommen ein definitives Zuhause – dies nach langem Hin und Her im Gemeinderat.
Der Streethockeyplatz in der Herti wird für internationale Spiele tauglich gemacht. (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)

Der Streethockeyplatz in der Herti wird für internationale Spiele tauglich gemacht. (Bild: Patrick Hürlimann / Neue ZZ)

Die Oberwil Rebells bekommen ein definitives Zuhause. Das provisorische Spielfeld in der Herti wird nun erweitert und ein Infrastrukturgebäude soll errichtet werden, das teilt die Stadt Zug am Dienstag nach der Sitzung des Grossen Gemeinderates mit. Die Stadt Zug übernehme die Kosten von 1,184 Millionen Franken für die Platzerweiterung und der Verein Oberwil Rebells 1,2 Millionen Franken für das Gebäude. Der Rat stimmte dem Kredit mit 26 zu 8 Stimmen zu.

Während die Geschäftsprüfungskommission (GPK) das Projekt guthiess, forderte die Bau- und Planungskommission (BPK) die Rückweisung an den Stadtrat, um eine kostengünstigere Variante zu prüfen: «Der Platz lässt sich durch eine einfache Ergänzung auf die internationalen Masse anpassen, auch ohne eine derart hohe Investition», so Urs Bertschi, Präsident der BPK. Der Rat lehnte den Rückweisungsantrag jedoch mit 22 zu 11 Stimmen ab.

Die Diskussion um die Kreditbewilligung verlief dann ganz im Zeichen der Befürworter: «Ein definitives Zuhause im Sinne der Motion heisst auch, dass die Rahmenbedingungen definitiv sind. Wir unterstützen das nachhaltiges Projekt für den Sport mit welchem wir auch gut in die Zukunft unserer Jugend investieren». Das durch die Rebells selbstfinanzierte Infrastrukturgebäude gehe dann auch nach fünf Jahren in den Besitz der Stadt über, was nur im Sinne der Stadt sein könne.

Auch Jürg Messmer, SVP, unterstütze das Projekt: «Ein Provisorium durch ein Provisorium zu erweitern, macht meiner Meinung nach wenig Sinn. Die Rebells sorgen für ein gesundes Vereinsleben in der Stadt Zug, was wir entsprechend unterstützen sollten.» Dem fügte Rainer Leemann von der FDP-Fraktion noch hinzu: «Die Rebells machen sehr viel für die Gesellschaft, bedanken sich immer für die Unterstützung, aber leisten auch etwas dafür.» Die ablehnenden Voten der Alternativen-CSP wie auch der SP fanden trotz Sparanmerkungen keine Mehrheit.

Das Schlussvotum von Stadtratsvizepräsident André Wicki brachte die lebendige Diskussion zu einem Ende: «Nutzen wir die Gelegenheit und geben den Rebells ein für alle Mal ein definitives Zuhause.»
Der Platz werde nicht ausschliesslich von den Rebells genutzt, sondern auch von den Zug Cormorants, dem EVZ und ausserhalb der Trainingszeiten auch von der Öffentlichkeit.

Zur Vorgeschichte

Der Spielort für den Streethockeyverein Oberwil Rebells musste aus Lärmschutzgründen im Jahre 2007 vom Schulhausplatz in Oberwil in das Gebiet Herti in Zug verlagert werden. Im Jahre 2009 wurde eine provisorische Anlage mit der Spielfeldgrösse 24 mal 48 Metern gebaut. Diese Spielfeldnormen entsprechen jedoch nicht mehr den internationalen Vorgaben von 52 mal 26 Metern.

Auf den alten Plätzen kann zwar weiterhin in der Nationalliga A gespielt werden, internationale Spiele sind nicht mehr zulässig. Zusätzlich wurde der Stadtrat durch die im Mai 2014 eingereichte Motion «Die Rebells sollen ein definitives Zuhause in der Herti erhalten» beauftragt, für den Sportverein im Gebiet Herti eine definitive Lösung zu finden.

pd/nop

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