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Herzlicher Empfang für die Mountainbike-Weltmeisterin des RMV Cham-Hagendorn

Mountainbikerin Jacqueline Schneebeli vom RMV Cham-Hagendorn holt den U19-WM-Titel.
Martin Platter
Mit ihren Clubkollegen von Cham-Hagendorn: Jacqueline Schneebeli. (Bild: PD)

Mit ihren Clubkollegen von Cham-Hagendorn: Jacqueline Schneebeli.
(Bild: PD)

Jacqueline Schneebeli, die neue U19-Weltmeisterin, die den Titelkampf kürzlich im kanadischen Mont-Sainte-Anne souverän für sich entschieden hatte, wirkte zunächst fast ein bisschen verloren inmitten der grossen Menschenmenge auf dem Platz vor dem Kappeler Gemeindesaal. Mit ihrem schneeweissen Regenbogentrikot stach die 18-jährige Zürcherin aber aus der Menge heraus, alle Blicke waren auf die Goldmedaillengewinnerin gerichtet.

Schweizer, Kappeler und Hauptiker Fahnen wurden geschwenkt und Kuhglocken geläutet, als sie mit ihrem WM-Bike auf den Platz fuhr. Dann, nach einer gefühlten Ewigkeit des Wartens, wurde der gebührende Sicherheitsabstand zur Junioren-Weltmeisterin wie ein Dammbruch überwunden.

Viele Glückwünsche zum Titelgewinn

Unzählige Gratulantinnen und Gratulanten jeden Alters umarmten Jacqueline Schneebeli und beglückwünschten sie zu ihrem Titelgewinn, den sie einen Monat nach dem Triumph an den Europameisterschaften in Brünn errungen hat. Auch eine Delegation ihres Veloclubs, des Rad und Motorfahrerverein Cham-Hagendorn, machte ihr die Aufwartung und stand Kulisse mit der neuen Titelträgerin, ebenso, wie der Dorfverein Hauptikon, wo Jacqueline Schneebeli wohnt. Im Inneren des Gemeindesaals ging der WM-Empfang anschliessend weiter.

Neben Kappels Gemeindepräsident Jakob Müller richtete auch der frühere NHL- und EVZ-Spieler Blair Muller, der wie Schneebeli mit seiner Familie in Hauptikon wohnt, einige Worte an die Festgemeinschaft. Der Schweizer mit kanadischen Wurzeln sagte: «Als Mannschaftsspieler kann man sich durchaus mal einen schlechten Tag erlauben. Man wird dann vom Team getragen. Jacqueline dagegen ist als Einzelsportlerin im Wettkampf stets auf sich alleine gestellt. Umso höher ist ihre Leistung einzustufen.»

Das Publikum quittierte den Vergleich aus berufenem Mund mit frenetischem Applaus.

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