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Luca Capaul: «Hier habe ich neue Perspektiven»

Im Team der EVZ Academy figuriert neu der 19-jährige Luca Capaul. Die Leidenschaft zu diesem Sport hat der Verteidiger von seinem Vater bekommen, der in der Schweiz kein Unbekannter ist.
Michael Wyss
Luca Capaul glaubt an die Playoff-Qualifikation in der Swiss League. (Bild: EVZ/Philipp Hegglin)

Luca Capaul glaubt an die Playoff-Qualifikation in der Swiss League. (Bild: EVZ/Philipp Hegglin)

«Als Sohn von Marco Capaul etwas anderes als Eishockey zu spielen, geht eigentlich gar nicht», sagt der sympathische Luca Capaul lachend. Sein Vater war einst ein erfolgreicher Spieler, der Anfang der 1990er-Jahre seine Karriere in Chur begann und dann in der Nationalliga A in Lugano und Rapperswil seine Blütezeit erlebte. «Während 17 Jahren spielte er auf höchstem Niveau, da bin ich ihm um den einen oder anderen Tipp natürlich sehr dankbar, sagt Luca, der seinen Vater auch als Vorbild bezeichnet. Er begann seine Eishockeylaufbahn bei Rapperswil-Jona. «Meine ersten sechs Jahre verbrachte ich dort. Dann zügelten wir nach Chur, wo ich einen neuen Club fand.» Beim Bündner Verein war Capauls Vater dann auch während Jahren sein Trainer im Nachwuchs.

Auf diese Saison hin wechselte Capaul, der in Cham mit anderen Academy-Spielern in einer WG wohnt, zur EVZ Academy. Warum der Wechsel in das Swiss League Team von Trainer Jason O’Leary? «Ich hatte letzte Saison zwei Probetrainings in Zug absolviert und einen sehr guten Eindruck vom Team und der ganzen Organisation erhalten. Hier habe ich neue Perspektiven, mich weiterzuentwickeln. Ich suchte eine neue Herausforderung. Nach Absprache mit meinem Vater habe ich mich für den EVZ entschieden.» Er hat einen Einjahresvertrag unterzeichnet. Capauls Agent ist übrigens der frühere Zuger Spieler Gaëtan Voisard, der auch Nico Hischier betreut.

Trainer freut sich auf Genf

Die EVZ Academy wird im Achtelfinal des Cups am 21. Oktober Genf-Servette aus der National League empfangen. Ist der Zuger Trainer Jason O’Leary (40) zufrieden mit dem Gegner? «Ja klar. Es ist schön für meine Spieler, gegen diese Mannschaft aus der höchsten Liga zu spielen. Die Genfer bringen viel Erfahrung mit. Sie haben einige Spieler, die an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teilgenommen haben und in der NHL waren. Wir freuen uns auf Genf.» Wie stehen die Chancen? «Du hast immer eine Chance. Mit einer Topleistung und etwas Glück ist alles möglich. Sie haben viel Druck, wir haben die Möglichkeit, als Underdog eine Sensation zu schaffen.» (mwy)

Welche Ziele schweben Capaul, der zu 25 Prozent im ­Detailhandel arbeitet, vor? «Ich möchte mich in der Swiss League natürlich mit guten Leistungen für einen neuen Vertrag aufdrängen. Eine Profikarriere hier in Zug schwebt mir schon vor. Dafür arbeite ich tagtäglich hart in den Trainings.»

Der Start hat die Zuger beflügelt

Capaul hofft, mit der Academy-Equipe die Playoffs zu erreichen. «Eine Platzierung unter den Top acht machbar. Wir haben gezeigt, zu was wir fähig sind. Der Start ist uns geglückt mit dem 6:5-Sieg über die GCK Lions. Aber auch der Cup-Erfolg in der ersten Runde über den Ligakonkurrenten Langenthal mit dem 2:1-Sieg nach Verlängerung hat uns beflügelt. Nun müssen wir nachdoppeln.» Heute Abend trifft die Academy auf die Biasca Ticino Rockets (19.45, Bossard-Arena), am Samstag kommt Kloten, der Absteiger aus der National League (19.45, Bossard-Arena). «Gegen die Tessiner müssen wir siegen, gegen die Zürcher sind wir Aussenseiter, aber nicht chancenlos. Wir können ihnen das Leben schwer machen, auf jeden Fall liegen Punkte drin. Die Aussenseiterrolle liegt uns», ist Capaul überzeugt.

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