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In Muri laufen bald alle Projekte zusammen

Seit gut einem Jahr hat die Gemeinde Muri eine Integrationskommission. Ihr Ziel ist es, all die sozialen Projekte zu vernetzen.
Andrea Weibel
Integrationskommission: Kornel Stöckli, Gemeinderätin Yvonne Leuppi (Leiterin), Suzanne Strebel, Martin Schneider, Melanie Chastagnol, Zejnepe Qerimi (von links). (Bild: Andrea Weibel)

Integrationskommission: Kornel Stöckli, Gemeinderätin Yvonne Leuppi (Leiterin), Suzanne Strebel, Martin Schneider, Melanie Chastagnol, Zejnepe Qerimi (von links). (Bild: Andrea Weibel)

Von den 7753 in Muri lebenden Personen haben mindestens 1678 eine ausländische Abstammung – von Flüchtlingen bis zu Auswanderern. Dazu kommen viele Schweizer aus anderen Sprachregionen. Sie haben verschiedene Anliegen, möchten vielleicht Deutsch lernen, haben Fragen zum System in der Gemeinde oder würden sich einfach gerne mit Gleichgesinnten oder Alteingesessenen in Muri treffen.

Dazu gibt es im Klosterdorf auch schon eine Menge Angebote. «Aber es gab bisher noch keine gemeinsame Anlaufstelle, die all diese Angebote vernetzt hat», sagt Gemeinderätin Yvonne Leuppi. Das ist eine der Hauptaufgaben der neuen Integrationskommission, die vor einem guten Jahr bewilligt wurde und ihren Dienst aufgenommen hat.

Unterschiedliche Hintergründe

Neben Leuppi als Leiterin der Kommission sind es fünf Leute mit verschiedenen Hintergründen, die ihr Wissen in die Kommission einbringen. Kornel Stöckli hat 2014 mit seiner Frau eine Flüchtlingsfamilie in ihrer Einliegerwohnung aufgenommen und kann aus Erfahrung sprechen. Suzanne Strebel hat bereits in den unterschiedlichsten Gremien im Bereich Integration mitgearbeitet.

Martin Schneider weiss als Schulsozialarbeiter in Muri und im Kelleramt, was an Integrationsmöglichkeiten da ist und was fehlt. Zejnepe Qerimi-Rexhepi ist eine aktive Migrantin aus dem Dorf, leitet eine traditionelle albanische Tanzgruppe im Jugendtreff Muri13 und hat mitgeholfen, eine Albanischschule aufzubauen. Und Melanie Chastagnol ist Sozialarbeiterin und stellvertretende Leiterin Soziale Dienste der Gemeinde Muri. Bisher können die sechs noch keine genauen Projekte vorzeigen, die sie angehen wollen.

«Wir suchen derzeit noch den richtigen Weg, wie wir das Thema angehen. Sollen wir erst Strukturen schaffen oder erst einzelne Projekte aufgreifen?», sagt Leuppi. «Für unsere Gemeinde ist das Neuland. Aber wir sind in regem Austausch mit anderen Gemeinden, beispielsweise mit der Toolbox Wohlen oder der Flüchtlingskommission Besenbüren. Wir hoffen, bald schon erste Projekte und Erfolge vorstellen zu können.»

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