Hier werden Asylbewerber untergebracht

Jetzt ist klar, wie das ehemalige Altersheim in den nächsten zwei, drei Jahren genutzt werden soll. Heftige Opposition zeichnet sich bereits ab.

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Das ehemalige Altersheim Waldheim in Zug. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das ehemalige Altersheim Waldheim in Zug. (Bild: Werner Schelbert / Neue ZZ)

Das Altersheim Waldheim wird während einer Übergangsphase von zwei bis drei Jahren als Asylunterkunft genutzt: Maximal 60 Personen sollen hier untergebracht werden. Das hat Stadtrat Andreas Bossard in einem Brief der Nachbarschaft mitgeteilt. Im selben Schreiben lädt er die Anwohner gemeinsam mit der Direktion des Innern zu einem Informationsabend in zwei Wochen. Bei der gutbetuchten Nachbarschaft stossen die Pläne auf Unverständnis, wie erste Reaktionen zeigen.

«Was kann wohl einen Stadtrat und eine Regierungsrätin dazu bringen, inmitten eines gehobenen Wohnquartiers, umgeben von Hotels, Heimen und Schulen, eine Asylunterkunft einzurichten», fragt Anwohner Hans Wickart in einem offenen Brief an Stadtrat Andreas Bossard. Der frühere Amag-Geschäftsleiter und heutige Präsident der FDP-Sektion Top60 fordert den Bossard auf, von seinem Ansinnen Abstand zu nehmen.

«Wenn den Behörden unserer Stadt und des Kantons der gesunde Menschenverstand abhandengekommen ist, müssen die Bürger mit den gegebenen politischen und rechtlichen Mitteln dafür sorgen, dass ein solcher Unsinn nicht stattfinden kann», schreibt Wickart weiter.

cd/kst

<em>Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Neuen Zuger Zeitung vom Mittwoch.</em>