HIRZEL: «Die Strasse ist sehr mitgenommen»

Zug ist wieder einmal von der Aussenwelt abgeschnitten – fast. Die Hirzelstrasse ist für zwei Wochen total gesperrt. Ein Stauszenario, das uns immer wieder blüht.

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Ein Arbeiter des Kantonalen Bauamtes Zürich beim Montieren der Schilder in Sihlbrugg Baar. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Ein Arbeiter des Kantonalen Bauamtes Zürich beim Montieren der Schilder in Sihlbrugg Baar. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Zug liegt wieder einmal hinterm Berg. Die Hirzelstrasse ist seit gestern für zwei Wochen in beide Richtungen blockiert. Ohne Zweifel ist die Insiderstrecke über Menzingen mit Panoramablick auf den Zürichsee beschaulich. Doch wer nicht gerne durchs Hinterland gurkt, wer eigentlich nur schnell Richtung Chur/San Bernardino will, bekommt einen dicken Hals. Ganz zu schweigen vom Ärger über den kilometerlangen Umweg über die staugeplagte Sihltalroute.

Knapp 19'000 Fahrzeuge
«Die Strasse ist sehr mitgenommen», beschreibt Othmar Aerni, Unterhaltsingenieur des Zürcher Kantonalen Tiefbauamts, den leidigen Zustand der viel befahrenen «Bergetappe» – die groteskerweise noch immer Hauptverbindungsachse zwischen der A 3 und der A 4 ist. Knapp 19'000 Fahrzeuge wälzen sich täglich im Postkutschentempo über den Hirzel. Aus Postkutschen sind indes längst 40-Tönner geworden. Nicht zuletzt deshalb müssen nun auf der Zugerstrasse zwischen Sihlbrugg und Schiffli auf einer Länge von 1,3 Kilometern Fahrbahn, Entwässerungsleitungen, Strassenränder und Gehwegbeläge für rund 2 Millionen Franken repariert werden. Sämtliche Armaturen wie Schlammsammler und Kontrollschächte werden ausgewechselt. Die letzten Sanierungsarbeiten auf diesem Streckenabschnitt gehen auf das Jahr 1991 zurück. Es wird nicht das letzte Mal sein.

Wolfgang Holz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.