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«Hitzefrei gibt es in Zug nicht»

Die Schweiz erlebt eine Hitzewelle. Was tun, wenn die Temperaturen in die Höhe schiessen und die Sonne vom Himmel brennt?
Nils Rogenmoser
Ein Sprung ins Wasser trägt sicher zur Abkühlung bei. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Ein Sprung ins Wasser trägt sicher zur Abkühlung bei. (Bild: Keystone/Peter Schneider)

Das Gefühl nachts schweissgebadet nicht einschlafen zu können und die Flucht in die Badi die einzige Lösung für etwas Abkühlung scheint, kennen viele. Die nächsten Tage dürften dieses Gefühl hervorrufen – steigt das Thermometer wohl über die 30 Grad-Marke.

Ein Reporter unserer Zeitung hat Passanten in Zug nach Tipps gegen die wohl bald unerträgliche Hitze gefragt.

Viel Glace essen, sich nicht aufregen

Der 54-jährige Laurent Kessler aus Meisterschwanden rät: «Wichtig ist, viel zu trinken. Ebenfalls lohnt es sich, im Schatten zu bleiben.» Auch die 45-jährige Tessa Möller Jeranko aus Cham schwört auf das Trinken: «Überdies creme ich mich gut ein und trage Sonnenbrille und Hut.»

Monica Gill, 34-jährig aus Zug, trinkt während der Hitzezeit ebenfalls reichlich Wasser. Zudem empfiehlt sie, die Fenster geschlossen zu halten. Mit einem Schmunzeln ergänzt sie: «Momentan esse ich sehr viel Glace.»

Die 68-jährige Baarerin Julie Nydegger gönnt sich in diesen Tagen regelmässig eine Siesta: «Ausserdem bleibe ich draussen im Schatten.» Peter Voegelin, 75 Jahre alt, aus Zug hält von der ganzen Klima-Diskussion nicht viel: «Ich versuche mich nicht aufzuregen und gelassen zu bleiben. Dies rate ich jedem, denn solche Hitzephasen sind nichts Neues.»

Es drängt sich die Frage auf, ob es Schulen im Kanton Zug wegen der Hitze erlaubt ist, zu schliessen. Der Generalsekretär Direktion für Bildung und Kultur, Lukas Fürrer, verneint: «So etwas wie hitzefrei kennen wir im Kanton Zug nicht. Allein schon wegen der Betreuungsfunktion der Schule, welche die Eltern der Schüler entlastet, kommt dies nicht in Frage.»

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