Hitzesommer beschert dem Kino gute Besucherzahlen

Am vergangenen Mittwoch ging die Open-Air-Kino-Saison mit dem Film «The Florida Project» zu Ende

Janis Büchel
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«Obwohl die genauen Besucherzahlen jetzt noch unklar sind, kann man sagen, dass dieses Jahr mehr Zuschauerinnen und Zuschauer als letztes Jahr ins Open-Air-Kino kamen», sagt Franz Bachmann von der Open Air Kino Luna AG, welche für das Programm zuständig war. Der heisse Sommer hat sich positiv auf das Freiluftkino ausgewirkt. «Es ist seit 20 Jahren nicht mehr so warm gewesen wie diesen Sommer. Die Leute konnten im T-Shirt kommen und auch wieder im T-Shirt gehen,» berichtet Bachmann.

Auch dieses Mal war die Bandbreite des Programms gross. Gezeigt wurden zum Beispiel Komödien wie der dritte Teil von «Fack Ju Göthe» oder «Villa Capri – Das ist erst der Anfang» Auch Dramen wie «Wunder» oder «Ella and John» waren Teil des Programms.

Auch Schweizer Filme im Programm

Für Fantasy Stimmung sorgte etwa «The shape of Water». Viele der Filme laufen jeweils nur in Originalsprache, wie zum Beispiel «Murder on the Orient Express», welcher am 18. Juli auf Englisch mit Untertiteln gezeigt wurde. Auch Schweizer Filme durften natürlich nicht fehlen. So wurden am 21. Juli der Film «Die letzte Pointe», welcher von der 89-jährigen Rentnerin Gertrud Forster handelt, und am 8. August «Papa Moll» auf Dialekt gezeigt. Das Open-Air-Kino ist immer noch sehr beliebt. Laut Franz Bachmann sei vor allem die Fortsetzung des auf der Musik von ABBA basierenden Klassikers «Mamma Mia!», mit dem Titel «Mamma Mia! Here we go again» gefragt gewesen.

Einer war weniger beliebt

Auch der Streifen «Ocean’s 8», welcher einmal auf Englisch und einmal auf Deutsch gezeigt wurde, war ein voller Erfolg. «Der Film «Drei Tage in Quiberon» war von allen am schlechtesten besucht,» so Franz Bachmann.

Es geht darin um eine kurze Auszeit, welche sich die Filmschauspielerin Romy Schneider genommen hatte.