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HOCH-YBRIG: Mit Vollgas über die Pisten brettern

Beim 45. Parlamentarierrennen zwischen Zug und Schwyz geben alle ihr Bestes. Bei Sonnenschein und guten Schneeverhältnissen geniessen die Politiker den Wettkampf.
Vanessa Varisco
Die CVP-Frauen warten auf das Rennen: Von links lachen Laura Dittli, Monika Barmet, Iris Hess und Barbara Häseli in die Kamera. (Bild: Laura Dittli (18. Februar 2017))

Die CVP-Frauen warten auf das Rennen: Von links lachen Laura Dittli, Monika Barmet, Iris Hess und Barbara Häseli in die Kamera. (Bild: Laura Dittli (18. Februar 2017))

Vanessa Varisco

redaktion@zugerzeitung.ch

Strahlendblau präsentiert sich der wolkenlose Himmel am Samstag vor spektakulärer Bergkulisse im Skiparadies Hoch-Ybrig. Die Pisten sind zwar etwas weich, aber gut präpariert, und auf der Strecke stechen bereits die blau-roten Törchen ins Auge. In dicken Skihosen und grossen Brillen stehen die Parlamentarier der Kantone Zug und Schwyz auf der Piste, alle voller Energie und Vorfreude auf das bevorstehende Rennen.

Gestartet wird mit den Jüngsten, nämlich der Kategorie Mädchen mit Jahrgang 2001 und jünger. Diese beginnen gleich mit Vollgas und legen sich mutig in die Kurven. «Ich liebe es, Skirennen zu fahren, weil ich da richtig Vollgas geben kann», erklärt Livia Kryenbuel (7) aus Oberägeri. In ihrer Freizeit stehe sie sehr oft auf den Ski. Schlag auf Schlag folgt Fahrer um Fahrer. An Kraft und Konzentration wird ihnen einiges abverlangt, wenn sie mit Tempo eine scharfe Kurve um die Tore ziehen wollen. Manch besonders versierter Fahrer streift mit der Schulter sogar das Törchen, um den kürzesten Weg zu fahren. Teamkollegen fiebern stets mit, wenn ein Fahrer auf der Kuppe in den Zielhang braust und zum Endspurt ansetzt.

Mit 45 Jahren eine lange Tradition

Neben Spass am Sport spielt dann doch auch der Ehrgeiz mit. Im Zielhang gehen die Fahrer in die Hocke und sausen mit irrem Tempo ins Zielgelände. Beim abrupten Abbremsen versinken die Sportler dann in einer Wolke aus glitzerndem Schnee. «Die Piste ist durch den Neuschnee etwas weich, und man muss sich doch anstrengen», erklärt CVP-Kantonsrätin Laura Dittli (ZG), welche unter anderem auch bei der Organisation des Rennens mithalf. Nun steht sie gemeinsam mit drei Zuger Kolleginnen am Start. «Es wäre natürlich toll, wenn wir die Kategorie Team für uns entscheiden könnten, aber Haupt­sache, alle sind gesund ins Ziel gekommen», findet sie. Der eine oder andere lässt versehentlich ein Tor aus und verliert im weichen Schnee das Gleichgewicht, doch schnell rappeln sie sich wieder auf und nehmen unversehrt den Rest in Angriff. «Im obersten Bereich habe ich ein Törchen verpasst, aber ansonsten ist es wunderbar gelaufen, und ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf», verrät Jenny Kryenbuel (6) aus Oberägeri.

Das Parlamentarierrennen zwischen Zug und Schwyz hat mit 45 Jahren eine lange Tradition. Wer es letzten Endes aufs Podest schaffe, sei immer spannend, so der SVP-Kantonsrat Armin Mächler (SZ). «Es ist eine schöne Tradition, welche es zu erhalten gilt», meint Mächler, der ebenfalls an der Organisation beteiligt war. «Das Schönste ist das Miteinander und die Verbundenheit durch den Sport», ergänzt er. Schwierig sei es, einen Termin zu finden, und es wären dieses Jahr sicherlich noch zehn Starter mehr vor Ort gewesen, wäre in St. Moritz nicht die Weltmeisterschaft. Doch das beirrt die Parlamentarier nicht, denn für sie ist das wintersportliche Highlight diese Woche das Parlamentarierrennen. Organisiert wird der sportliche Wettkampf immer abwechselnd von den beiden Kantonen.

Auf der Strecke kämpfen die Fahrer noch immer um jede Sekunde und werden im Zielraum kräftig angefeuert von ihren Teamkollegen. Als Armin Mächler schliesslich als letzter Fahrer mit einigen eleganten Schwüngen ins Ziel saust, jubelt die Menge. Anschliessend wird die Zeit ausgewertet, und bei einem Apéro werden die Ränge verkündet.

Zuoberst auf das Podest geschafft hat es bei den Damen Prisca Bünter (SZ), bei den Herren Stefan Moos (ZG), bei den Mädchen Livia Kryenbuel (ZG) und bei den Knaben Laurin Soler (SZ). In der Mannschaftswertung konnte der Kanton Schwyz das Rennen für sich entscheiden. Das 45. Parlamentarierrennen war ein fairer Wettkampf mit viel Sportsgeist und vor allem Spass bei herrlichen Bedingungen im Schnee.

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