HOCHHAUS-INITIATIVE: Keine Hochhäuser in der Nähe des Seeufers

Das Zuger Stadtparlament ist auf den Kompromissvorschlag des Stadtrats eingegangen. Aber mit Widerwillen.

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Das SBB-Gleis in der Stadt Zug ist nun auch die Grenze für den Bau von Hochhäusern. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Das SBB-Gleis in der Stadt Zug ist nun auch die Grenze für den Bau von Hochhäusern. (Bild Christof Borner-Keller/Neue ZZ)

Es ist ihr zweiter Sieg innert kürzester Zeit. Die Mitglieder des Initiativkomitees «Hochhausstandorte mit Vernunft», die in der fast gleichen Besetzung den Bebauungsplan Belvedere erfolgreich bekämpft haben, sind mit ihrem zweiten Anliegen durchgekommen. Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) hat an der Sitzung vom Dienstag den Kompromissvorschlag des Komitees und des Stadtrats zur Initiative mit 28 zu 8 Stimmen befürwortet.

Den Forderungen, dass zwischen den SBB-Gleisen und dem Seeufer keine Hochhäuser entstehen dürfen und für die Stadt Zug ein Hochhausleitbild zu erstellen ist, wird nachgekommen. Ausgenommen von der definierten Sperrzone sind die Bebauungspläne Post und Katharinenhof – das war der Kompromiss.

Damit wird es wohl nicht zur Abstimmung über die Hochhaus-Initiative kommen. Allerdings kann noch Beschwerde gegen den Entschluss erhoben werden.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.