HOCHHAUS-LEITBILD: Bereits gehen die Emotionen wieder hoch

In Zug können fast überall Hochhäuser gebaut werden, sagen Experten. Und stechen damit in ein Wespennest.

Drucken
Teilen
Hochhäuser in der Stadt Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Hochhäuser in der Stadt Zug. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Ende Juni hat der Zuger Stadtrat eine Studie vorgestellt, die als Grundlage für das geplante Hochhaus-Leitbild dienen soll. Bisher sind dazu erst zwei Stellungnahmen eingetroffen. Dafür ist die eine – jene der Hochhaus-Initianten – umso dezidierter.

Zur Erinnerung hier das Fazit der Analyse: In der Stadt lassen sich keine eindeutigen Hochhausgebiete definieren. Auch gibt es keine Zonen, in denen sich ein Verbot für solch hohe Häuser aufdrängen würde. Das Architektenteam stellt also die von Stadtrat und Stadtparlament definierte Sperrzone für Hochhäuser am Seeufer in Frage. Vielmehr gilt es, so die Studie, die Bauprojekte jeweils einzeln zu beurteilen.

Die Initianten prangern viele der Empfehlungen an, die das Zürcher Planerteam abgegeben hat. Sie sprechen gar von «einem Freipass für die Baulobby». Denn das Ergebnis der Studie seien «sehr liberale, in unseren Augen einseitig bau- und investorenfreundliche Empfehlungen», sagt Martin Spillmann-Parazzini, Präsident des Initiativkomitees.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.