HOCHWASSER: Pfosten gegen die Verstopfung

Vom Sanibach droht nicht länger Ungemach. Auch anderen Gewässern hat man Grenzen gesetzt.

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Der Hang neben der Klinik Adelheid nach den enormen Niederschlägen im August 2005. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Der Hang neben der Klinik Adelheid nach den enormen Niederschlägen im August 2005. (Archivbild Alexandra Wey/Neue ZZ)

In der Umgebung des Sanibachs hatte sich der Hang bei den Unwettern im Sommer 2005 mit Wasser voll gesogen und war an zwei Stellen instabil geworden. Die Klinik Adelheid musste evakuiert werden. Murgängen zerrten ganze Waldabschnitte mit.

Solche Verwüstungen sollten sich nicht wiederholen. Der Bach wurde deshalb baulich saniert: Man hat einen Teil zu einem offenen Bachlauf renaturiert und unterhalb der Klinik ein Auffangbecken gebaut. Darin stehen Metallpfosten, die Baumstämme und Geschiebe aufhalten, damit der Bachlauf nicht verstopft und das Wasser nicht mehr überlaufen kann, erklärt sagt Gerhard Raschle von der Abteilung Bau und Unterhalt.

Mit der Sanierung des Bachs, die rund 620'000 Franken gekostet hat, ist eine Reihe von präventiven baulichen Massnahmen an Bächen abgeschlossen. Neun Bäche wurden saniert. Total hat die Gemeinde rund 4 Millionen Franken ausgegeben; 2,5 Millionen für Sofortmassnahmen und 1,4 Millionen für die präventiven Sanierungen.

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag, 14. November in der «Neuen Zuger Zeitung».