Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

HOCHWASSERSCHUTZ: Jetzt kann der Lutisbach kommen

Die Gemeinden Unterägeri und Oberägeri sind bei heftigen Unwettern besser vor Hochwasser geschützt: Die Arbeiten am Lutisbach, der in der Vergangenheit immer wieder über die Ufer getreten ist, sind am Montag offiziell abgeschlossen worden.
Beim Geschiebesammler ist Endstation für Holz und Gestein. (Bild: PD)

Beim Geschiebesammler ist Endstation für Holz und Gestein. (Bild: PD)

Das Hochwasser-Schutzprojekt für den Lutisbach wurde in sechs Etappen realisiert. Die öffentliche Hand nahm dafür rund fünf Millionen Franken in die Hand. "Das ist eine Investition, die sich mit Sicherheit auszahlt", wird Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard (Alternative - die Grünen) in einer Mitteilung vom Montag zitiert.

Denn durch den Ausbau des Bachbettes und der damit einhergehenden Vergrösserung der Abflusskapazitäten lassen sich nun Unwetterschäden bei Extremhochwasser in Zukunft verhindern. Zudem sorgt ein neuer Geschiebesammler mit einem Volumen von 1200 Kubikmeter dafür, dass Holz, Gestein und Schlamm aufgefangen werden.

Der Lutisbach, der als Grenzbach zwischen Unter- und Oberägeri in den Ägerisee fliesst, richtete schon mehrmals massive Schäden an. So überflutete er in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2011 nach heftigen Niederschlägen das Siedlungsgebiet. Daraufhin liessen der Kanton Zug sowie die betroffenen Gemeinden das nun realisierte Hochwasser-Schutzprojekt ausarbeiten.

Laut Mitteilung wurden dank des Projekts nicht nur die zuvor bestehenden Schutzdefizite beseitigt, sondern es konnte auch der Lebensraum Bach aufgewertet werden - der Lutisbach sei nun wieder "fischgängig". (sda)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.