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HOOLIGANISMUS: EVZ will FCL über Hooligans informieren

Der EV Zug will Daten über Hooligans mit Stadionverbot an den FC Luzern weiterleiten. Der FCL sieht bei diesem Datenausstausch allerdings rechtliche Schwierigkeiten.

Der EV Zug geht aktiv gegen die Gewaltproblematik in den Stadien vor. Wie EVZ-Geschäftsführer Roland Wyss gegenüber «Radio Pilatus» erklärte, werden die Daten jener Personen, gegen die beim EVZ eine Stadionsperre verhängt wurde, dem FCL «informativ weitergeleitet».

Ziel des EVZ ist es gemäss Wyss, die Gewaltbereitschaft bereits frühzeitig einzudämmen. Bereits haben auch erste Gespräche zwischen den beiden grössten Zentralschweizer Sportvereinen stattgefunden. «Wir haben uns ausgetauscht und werden die Hooliganproblematik genau weiterverfolgen», sagt FCL-Sicherheitschef Mike Hauser.

Noch keine rechtliche Grundlage
Hauser äusserte gegenüber «Radio Pilatus» aber auch seine Bedenken in Bezug auf den Datenaustausch. Denn aus rechtlicher Sicht dürfen heute persönliche Daten zwischen Sportvereinen nicht ausgetauscht werden. Marco Cortesi, Sprecher der Schweizerischen Zentralstelle für Hooliganismus, versteht deshalb auch die Zurückhaltung des FCL. Gemäss Cortesi wird ein solcher Datenaustausch jedoch mit dem neuen Hooligan-Konkordat problemlos möglich sein.

Weitere Gespräche zwischen dem EVZ und dem FCL sollen folgen. Dabei ist vorgesehen, auch die Zuger Polizei und die Luzerner Polizei einzubinden. Und auch der SC Kriens hat laut «Radio Pilatus» seine Bereitsschaft erklärt, aktiv an den Gesprächen zur Gewaltproblematik in den Stadien teilzunehmen.

zim

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