Hotz findet Betschart tragbar

Der umstrittene Baarer Gemeinderat Karl Betschart will nicht zurücktreten. Auch Gemeindepräsident Andreas Hotz sieht keinen Grund, nicht mehr zu seinem politischen Exekutivkollegen zu stehen

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Hört den Unmut der Bürger, hält aber an Betschart fest: Gemeindepräsident Andreas Hotz. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Hört den Unmut der Bürger, hält aber an Betschart fest: Gemeindepräsident Andreas Hotz. (Bild: Stefan Kasier/Neue ZZ)

Der umstrittene Gemeinderat Karl Betschart will nicht zurücktreten von seinem politischen Amt. Obwohl er in die Schlagzeilen geraten ist – vor allem durch seinen jüngsten Vergleich in einem Fall von ungetreuer Geschäftsbesorgung. Doch Baars Gemeindepräsident Andreas Hotz sieht keinen Grund, nicht mehr zu seinem politischen Exekutivkollegen zu stehen. «Eine Schadensumme ist keine Deliktsumme. Und die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen sind ja eingestellt worden», argumentiert  der Baarer Dorfchef. Solange definitiv keine Anklage der Strafbehörde gegen Karl Betschart vorliege, gebe es für ihn  und den Gemeinderat keinen Grund, an der Redlichkeit Betscharts zu zweifeln. Aber leidet nicht das Vertrauen der Baarer in die Politik des Gemeinderats, solange Betschart dem Gremium weiter angehört? «Es ist richtig, dass die Kommunikation nach aussen extrem schwierig geworden ist», räumt Hotz ein. «Wir wollen jetzt Ruhe bewahren.»

wh