HÜNENBERG: Ab 2010 gibts Heizkraft aus Bio-Masse

Im Winter 2010 nimmt in der Fildern das erste Zuger Biomasse-Heizkraftwerk den Betrieb auf. Die Gülle ist kein Problem – aber das Geld.

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Die Initianten des Biomasse-Heizkraftwerks(v.l.): Werner Schuler und Richard Burkhardt von der BiEAG. Im Hintergrund soll das Werk entstehen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Initianten des Biomasse-Heizkraftwerks(v.l.): Werner Schuler und Richard Burkhardt von der BiEAG. Im Hintergrund soll das Werk entstehen. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Im Winter 2010 soll das Biomassen-Heizkraftwerk in Hünenberg in Betrieb genommen werden. Dereinst würde damit der Kern von Hünenberg weitgehend frei von fossiler Energie beheizt. Im kommenden Herbst soll mit dem Bau begonnen werden.

In einem ersten Schritt soll eine Gülleförderleitung von der Stadelmatt via Chamau, Matten und Drälikon nach Fildern verlegt werden. Für das Projekt sind rund 13,5 Millionen Franken budgetiert, die CKW Luzern ist mit 4 Millionen Franken als Investor eingestiegen. Dennoch fehlt bisher rund eine Million Franken. Die Biomasse Energie AG (BiEAG) hofft, das Geld durch den Verkauf von Namenaktien zum Nennwert von 1000 Franken auftreiben zu können.

Ein Biomasse-Heizkraftwerk erzeugt Elektrizität und Wärme hauptsächlich aus Gülle und Grünabfällen. In den Wintermonaten deckt eine Holzschnitzelheizung den zusätzlichen Wärmebedarf ab.

Martin Mühlebach

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.