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HÜNENBERG: Asylunterkunft im Bösch ist nach wie vor blockiert

Wann der Neubau im Bösch realisiert werden kann, steht in den Sternen. Der Gemeinderat wird die Einsprachen demnächst behandeln.

Hünenberg muss dringend zusätzliche Plätze für Asylsuchende schaffen. Bereits seit längerem vermag die Gemeinde ihr «Soll» im Asylbereich, das bei zirka 85 Plätzen liegt (Stand: Januar), nicht zu erfüllen. Die Unterkunft im Bösch soll deshalb neu gebaut werden. Die Pläne sehen vor, dass künftig mindestens 35 Personen im dreigeschossigen Containerbau untergebracht werden können. Doch wann der Neubau realisiert wird, steht derzeit in den Sternen. Das Projekt wird durch Einsprachen blockiert. Neun an der Zahl waren eingegangen, als die Pläne öffentlich auflagen.

Wir haben beim Gemeinderat nachgefragt, wie es um das Projekt steht. Die Hünenberger Sozialvorsteherin Käty Hofer nimmt Stellung zum Thema. Es zeichne sich noch keine Lösung ab, da der Gemeinderat noch nicht über die Einsprachen und die Baubewilligung entschieden habe, sagt sie auf Anfrage.

Die Antworten liegen vor

Die Einsprachen behandeln Punkte betreffend die Konformität mit der Bauordnung, Grenzabstände, Erscheinungsbild sowie Themen zum späteren Betrieb. Im Laufe des Januars mussten die Einsprecher ihre Antwort zur Stellungnahme des Gemeinderats einreichen. «Die Antworten sind eingetroffen und werden im Rahmen des kommenden Gemeinderatsentscheids behandelt», sagt Käty Hofer. Eine Einspracheverhandlung habe nicht stattgefunden, fügt sie an. Eine Prognose zu stellen, ist derzeit laut der SP-Gemeinderätin schwierig. Falls keine Einsprache weitergezogen wird, könnten die Bauarbeiten nach den Sommerferien beginnen, wie Käty Hofer sagt. Die Bauzeit würde zirka sechs Monate betragen, der Bezug wäre also «im allerbesten Fall» Ende Februar 2018. «Bei Weiterzug von Einsprachen ist der Bezugstermin völlig ungewiss», sagt Hofer. Die Bevölkerung von Hünenberg hat an der Gemeindeversammlung vom Dezember 2015 einen Kredit von 1,4 Millionen Franken für den Ersatzbau bewilligt. Im letzten Herbst lag schliesslich das Baugesuch öffentlich auf.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

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