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HÜNENBERG: Auf dem Wagen der Tschiggendales machts klick

Die Wagenbaugruppe greift in diesem Jahr ein aktuelles Thema auf. Und freut sich auf viele Besucher.
Mäsi Bucher (links), Randy Freimann und Manuel Eberle haben viele Stunden in den Wagen investiert. (Bild Maria Schmid)

Mäsi Bucher (links), Randy Freimann und Manuel Eberle haben viele Stunden in den Wagen investiert. (Bild Maria Schmid)

«Es sind viele Stunden, die man investiert.» Aber es mache auch viel Spass. Diese Bilanz zieht Randy Freimann, Präsident der Hünenberger Wagenbaugruppe Tschiggendales. Seit drei Jahren engagiert sich die Gruppe für die Fasnacht. «Wir kennen uns von der Arbeit, vom Fussballverein oder von anderen Freizeitaktivitäten. Manche von uns waren auch schon früher zusammen an der Fasnacht unterwegs. Darum haben wir dann mal beschlossen, einen Wagen zu bauen», erinnert sich Freimann.

Die 15-köpfige Truppe ist bunt gemischt. Die Mitglieder sind im Alter zwischen 22 und 46 Jahren. Einige von ihnen sind in handwerklichen Berufen tätig. «Ein Teil sind Bürolisten», berichtet der Präsident, der selbst als Landschaftsgärtner tätig ist. Diese Mischung funktioniere bestens. «Wir sind froh, dass wir Leute dabei haben, die etwas vom Bauen verstehen.» Es sei aber auch für all jene, die keine Experten seien, immer ein Spass, mit den Händen zu arbeiten. «Die Bürolisten freuen sich fast am meisten, wenn sie mit den Werkzeugen hantieren können.» Vor allem eine Bedingung muss man laut Freimann jedoch erfüllen, wenn man dem Verein beitreten will. «Wir sind eine reine Männergruppe, und das wollen wir auch bleiben.»

Musik und Bar

Bei der Entwicklung der Wagen sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. «Unser erster Wagen stand unter dem Motto Zalando. Letztes Jahr waren wir mit einem ‹Baywatch-Wagen› unterwegs», erzählt Freimann. Dabei sei ein Punkt ausschlaggebend. «Es muss ein Thema sein, dass sich mit Musik unterstreichen lässt oder zu dem es ein Lied gibt. Ausserdem integrieren wir jeweils noch eine Bar.» Dieses Jahr sind die Tschiggendales unter dem Motto «Cheeeese-Klick» an den Umzügen. «Es geht um das Thema Selfies», erklärt Freimann.

Dass es ein Selfie-Wagen sein soll, steht schon seit dem Herbst fest. «Unsere erste Sitzung findet jeweils im August statt. Im Oktober bestimmen wir dann definitiv, unter welchem Motto unser Wagen steht», sagt der Präsident. Von diesem Zeitpunkt an wird gearbeitet. Dann gelte es, die Idee zu konkretisieren, einen Plan zu zeichnen und das Material zu besorgen. «Gewisse Teile, die wir brauchen, bekommen wir als Spende von Firmen. Andere müssen wir einkaufen», sag der Präsident. Insgesamt beliefen sich die Kosten für einen Wagen auf jeweils rund 2000 Franken. «Unsere Ausgaben decken wir teilweise mit den Einnahmen aus der Bar.»

Vier Auftritte

Ab November treffen sich die Tschiggendales immer am Donnerstagabend und am Samstag in der Scheune in Niederwil zum Werken. «Einmal in der Woche, muss man mithelfen. Das ist Pflicht», sagt Freimann. Vier Auftritte hat die Wagenbaugruppe an dieser Fasnacht mit ihrem Gefährt: am Schmutzigen Donnerstag war sie in Brunnen, am Fasnachtssamstag in Menzingen, gestern in Cham und als Abschluss wartet morgen das Heimspiel in Hünenberg.

Samantha Taylor

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