Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

HÜNENBERG: Bunter Mix sorgt für tolle Stimmung

Das Konfetti und die Orangen fliegen, die Gugger spielen mit letzter Kraft. Der Fasnachtsabschied ist perfekt – dennoch fehlt etwas.
Dieser Wilde von der Eiche-Zunft sorgte für Tumult. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Dieser Wilde von der Eiche-Zunft sorgte für Tumult. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der traditionelle Knall ertönt um 14.30 Uhr und versetzt die ungeduldig wartenden Kinder in ein kurzes, wohliges Erschrecken. Eifrig haben sie den Umzugsweg schon mit Konfetti und Fasnachtsschlangen garniert. Jetzt warten sie frohgemut auf die Gugger, denen sie die Papierschnitzel in die geschminkten Gesichter werfen können.

Zunftpaar kommt hoch zu Ross
Den Anfang macht die Guggenmusig Quaker, hinter ihr folgt das Zunftpaar Sepp der Zweite und Renate die Anpackende. Die beiden haben sich aber nicht etwa bequem in den Anhänger gesetzt, sondern führen ihre Gefolge auf zwei schönen braunen Pferden an. Im Gepäck haben sie neben den Orangen werfenden Zünftlern auch einige Fanclubs wie die Marathonläufer und die Feuerwehr. Die zweite Hünenberger Guggenmusig Cocorico prustet das Lied «Summer of 69» in die Instrumente, die Zuschauer schunkeln begeistert mit. Der Eichefrässer rollt vorbei mit seinem bösen Gefolge, das so manchen Zuschauer gerade mehrmals mit Konfetti einseift. Auch die Zuger Letzibuzäli-Zunft hat es sich nicht nehmen lassen, in Hünenberg ein letztes Mal in diesem Jahr auf den Putz zu hauen, genauso die Fasnachtsgesellschaft Steinhausen.
Die Fasnacht ausklingen lassen

Es ist ein bunter Mix aus Guggenmusigen, Zünften und freien Wagenbauern, der durch Hünenberg zieht. Nur etwas gibt es zu bemängeln. «Schade, haben die Schulklassen gefehlt», findet der Hünenberger Severin Bieri, «aber es sind halt Ferien.» Trotzdem sei der Umzug toll gewesen. Das findet auch die Familie Walker aus Altdorf, allesamt als etwas zwischen Samuraikämpfer und Mongolen verkleidet. «Wir kommen jedes Jahr hierher, bei uns in Uri ist die Fasnacht ja schon vorbei», sagt Christian Walker. Und seine Frau Petra Walker fügt an: «Hier wollen wir die Fasnacht ein letztes Mal geniessen.»

Stephanie Hess

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.