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HÜNENBERG: Busnetz: Die Nummer 51 ist die neue 44

Das Gebiet um das Rony-Schulhaus soll wieder eine bessere Anbindung an das Busnetz erhalten. Um das zu erreichen, hat sich die Gemeinde von einer früheren Idee verabschiedet.
Der Bus von Rotkreuz her soll künftig in die Sonnhaldenstrasse einbiegen. (Bild: Werner Schelbert (Hünenberg, 13. März 2017))

Der Bus von Rotkreuz her soll künftig in die Sonnhaldenstrasse einbiegen. (Bild: Werner Schelbert (Hünenberg, 13. März 2017))

Raphael Biermayr
raphael.biermayr@zugerzeitung.ch

Die Bewohner des Hünenberger Sonnhaldenquartiers haben die Aussicht auf eine bessere Busanbindung. Die Linie 51, die aktuell vom Bahnhof Rotkreuz her über das Bösch zur Gartenstrasse in Hünenberg fährt, soll künftig verlängert werden. Via St.-Wolfgang-Strasse sollen das Pflegeheim Lindenpark und das Gebiet Rony erschlossen werden. Das sieht ein Antrag vor, den die zuständige Hünenberger Gemeinderätin Renate Huwyler mit dem kantonalen Amt für öffentlichen Verkehr sowie den Zuger Verkehrsbetrieben ausgearbeitet hat und über den der Regierungsrat entscheiden wird.

Der Clou dabei: Diese Verlängerung der Linie 51 soll bis auf
etwas mehr Spritgeld für den Diesel nichts kosten, sondern über kürzere Wartezeiten in Abstimmung mit der Linie 52 (Bahnhof Rotkreuz–Küntwil) aufgefangen werden.

Ein langer Kampf

Zwei Jahre lang war der nördliche Dorfteil Hünenbergs bereits an das Busnetz angeschlossen: im Rahmen des Testbetriebs der Linie 44. Im Dezember 2015 brach der Zuger Regierungsrat den auf drei Jahre ausgelegten Pilotversuch allerdings nach bereits zwei Jahren ab – aus Spargründen und ohne Aussicht auf Ersatz. Renate Huwyler, die wie eine Löwin für die Linie 44 gekämpft hatte, wollte das nicht einfach hinnehmen. In unserer Zeitung hielt sie mit ihrer Enttäuschung nicht hinter dem Berg und sprach sinngemäss von Wortbruch seitens der Regierung.

Befürchtet die CVP-Politikerin, dass sich ihre deutlichen Äusserungen kontraproduktiv auswirken könnten auf den bevorstehenden Entscheid über die verlängerte Linie 51? «Keinesfalls», erklärt die Sicherheitsvorsteherin, «ich sehe mich als Vertreterin der Hünenberger Bevölkerung, von der manche Personen ihren Unmut sogar direkt gegenüber dem Kanton geäussert haben.» Beim Amt für öffentlichen Verkehr äussert man sich unverbindlich, was das Hünenberger Anliegen anbelangt. Wie alle zwei Jahre üblich, können 2017 sämtliche Gemeinden des Kantons ihre Änderungswünsche für das ÖV-Netz äussern. Diese würden anschliessend geprüft und einander gegenübergestellt, was gegenwärtig der Fall sei, erklärt der Amtsleiter Hans-Kaspar Weber. Im Verlauf des Monats Mai würden die konkreten Anträge der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Regierungsrat entscheidet schliesslich im August über die umzusetzenden Änderungen, die zwei Jahre gültig sind. Renate Huwyler jedenfalls ist guter Dinge, dass der Regierungsrat die von Hünenberg gewünschte Änderung gutheisst und diese auf den Fahrplanwechsel in den nächsten Dezember einfliesst.

Die ursprüngliche Idee der Linie 44, die direkte Verbindung zwischen dem Seeteil der Gemeinde und dem Dorfteil via das Zythus, ist mit diesem Antrag fürs Erste vom Tisch. Die Gemeinderätin Huwyler bestätigt das, zeigt aber auf: «Die betroffenen Quartiere am See sind vom Bahnhof Cham her über die Linie 41 respektive mit der S1 und der Buslinie 8 gut erschlossen.» Die meisten Reaktionen auf die Aufhebung der Buslinie 44 seien ohnehin aus dem nördlichen Teil der Gemeinde eingegangen.

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