HÜNENBERG: Chanelle Wyrsch: «DSDS hat mein Leben verändert»

Den Sieg bei der Sendung «Deutschland sucht den Superstar» konnte Schlagersängerin Chanelle Wyrsch zwar nicht für sich verbuchen, gewonnen hat sie aber trotzdem.

Carmen Rogenmoser
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Chanelle Wyrsch hat mit Schlager die Jury und die Zuschauer von sich überzeugt. (Bild: PD)

Chanelle Wyrsch hat mit Schlager die Jury und die Zuschauer von sich überzeugt. (Bild: PD)

Interview: Carmen Rogenmoser

carmen.rogenmoser@zugerzeitung.ch

Die Hünenbergerin Chanelle Wyrsch (20) hat es in der Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» (DSDS) bis ins Halbfinale geschafft. Gewonnen hat die Staffel am vergangenen Samstag Alphonso Williams. Damit ist das Projekt für die Kandidaten aber noch nicht abgeschlossen. Gemeinsam gehen sie in Deutschland auf Tour. Das Abenteuer geht auch für die Zuger Schlagersängerin weiter – und sie kommt ihrem Ziel immer näher.

Chanelle Wyrsch, haben Sie das Finale von DSDS in Köln verfolgt?

Ich war live dabei. Auf der einen Seite war es ganz ungewohnt, die Show von dieser Perspektive aus zu sehen, aber es war auch sehr cool, im Publikum zu sein und mit den anderen Kandidaten die vier Finalisten anzufeuern.

Gewonnen hat der 54-jährige Alphonso Williams. Ist er ein würdiger Sieger?

Ich hätte den Sieg jedem gegönnt, weil es wirklich für alle eine harte und strenge Zeit war. Ich finde es super, dass unser «Big Daddy» Alphonso gewonnen hat und gönne es ihm von ganzem Herzen.

Was bedeutet Ihnen die erfolgreiche Teilnahme bei DSDS?

DSDS hat mein ganzes Leben verändert, und ich hätte nie im Leben damit gerechnet, so weit zu kommen. Damit bin ich überglücklich.

Hat Ihre Bekanntheit seit den Fernsehauftritten zugenommen? Werden Sie beispielsweise auf der Strasse erkannt und auch angesprochen?

Ja, meine Social Media Accounts etwa haben sich ziemlich vergrössert und verändert. Auf der Strasse werde ich ab und zu angesprochen und um Fotos oder Autogramme gebeten. Ich merke jedoch bei sehr vielen, dass sie sich auch nicht so recht getrauen.

Wie geht es für Sie beruflich nun weiter?

Es gibt ein paar Projekte, die anstehen. Aber um was es sich dabei genau handelt, darf ich noch nicht verraten.

Wie sieht Ihr Alltag nach dem DSDS-Projekt aus? Konnten Sie sich nach den stressigen Wochen mit Proben, Liveshows und Medienauftritten etwas erholen?

Ich hätte gerne ein paar Tage Urlaub gemacht. Da wird aber terminlich nichts draus, denke ich. In zweieinhalb Wochen geht es bereits auf die grosse DSDS-Tour durch Deutschland. Ich werde einen Urlaub wohl auf danach verschieben müssen. Nebst der Musik werde ich natürlich auch weiterhin bei meinem Vater im Gartenunternehmen aushelfen. Ich mag es nicht, nur zu Hause rumzugammeln.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?

Ich hoffe, dass ich bald meine eigene CD aufnehmen und zudem auch als Moderation etwas erreichen kann.