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HÜNENBERG: Der Landabtausch ist beschlossene Sache

Die Katholische Kirchgemeinde hat einen wichtigen Grundstein für die Zentrumsplanung gelegt. Der Entscheid fiel deutlich aus – aber nicht ohne Diskussionen.
Rahel Hug
So soll das Projekt Maihölzli dereinst im Hünenberger Zentrum umgesetzt werden. (Bild: Visualisierung: PD)

So soll das Projekt Maihölzli dereinst im Hünenberger Zentrum umgesetzt werden. (Bild: Visualisierung: PD)

Die Planung der Neugestaltung des Hünenberger Ortskerns kann in die nächste Runde gehen. Die Katholische Kirchgemeinde Cham-Hünenberg hat an ihrer Versammlung vom Dienstagabend im Heiri-Saal wichtige Weichen für das Grossprojekt gestellt. Die Anwesenden stimmten dem Vorschlag des Kirchenrats «Landabtausch und Bau eines Wohnhauses in der Zentrumsüberbauung Maihölzli» mit grosser Mehrheit zu (148 Ja- gegenüber 27 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen).

«Der Kirchenrat freut sich über den klaren Entscheid. Toll, dass die Idee, das Hünenberger Dorfzentrum aufzuwerten und mit neuen Geschäften attraktiver zu gestalten, einen wichtigen Meilenstein zur Realisierung genommen hat», sagt Kirchenratspräsident Alfons Heggli.

Zur Erinnerung: Gegenüber dem Gemeindehaus ist ein Grossverteiler geplant, der östlich und südlich durch Wohn- und Büro­gebäude ergänzt werden soll. Beteiligt sind die Jego AG, die Kirchgemeinde und die Einwohnergemeinde. Für das Projekt wurde ein entsprechender Bebauungsplan ausgearbeitet. Der Landabtausch ist nötig, weil die Kirchgemeinde für das Projekt einen wesentlichen Anteil ihres Landes einbringt. Dafür erhält sie nun im Gegenzug ein Bauvolumen, das im Erdgeschoss aus einer öffentlichen Nutzung und in den darüber liegenden Geschossen aus Wohnungen besteht.

Abgabe im Baurecht «nicht sinnvoll»

Im Vorfeld der Kirchgemeindeversammlung hatte es auch einige kritische Stimmen zum Vorhaben gegeben. So wurde etwa in einem Leserbrief vorgeschlagen, die Kirchgemeinde solle den Investoren das Grundstück doch besser im Baurecht abgeben. Diese Idee sei an der Versammlung ebenfalls Gegenstand von Diskussionen gewesen, bestätigt Alfons Heggli. «Das Baurecht ist aber unter den gegebenen Umständen der sehr unterschied­lichen Landparzellen und dem komplexen Planungsprozess nicht sinnvoll zu realisieren», sagt der Präsident.

Als nächster wichtiger Schritt steht nun die Urnenabstimmung über den Bebauungsplan Maihölzli sowie die Teilrevision des Zonenplans und der Bauordnung an. Den Termin hat die Einwohnergemeinde Hünenberg auf den 24. September gelegt. Vorgängig findet am Montag, 28. August (19.30 Uhr, Heiri-Saal), eine öffentliche Orientierungsveranstaltung zu den Abstimmungsvorlagen statt.

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

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