HÜNENBERG: Der Strom-Feldzug wird weitergeführt

Martin Kündig und Erwin Müller kämpfen seit Jahren gegen eine Stromleitung – mit unspektakulären Mitteln.

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Die Hochspannungsleitung führt in Cham durch besiedeltes Gebiet. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Hochspannungsleitung führt in Cham durch besiedeltes Gebiet. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Vordergründig passiert nicht viel mit der Stromleitung Sils–Benken–Mettlen, die den Kanton Zug quert. Hinter den Kulissen läuft aber einiges. Vor allem Martin Kündig (63) und Erwin Müller (67) vom Verein zur Förderung der Wohnqualität (VFW) weibeln seit zehn Jahren unentwegt, um die Zuger Bevölkerung und die Politiker auf die gesundheitlichen Gefahren des Elektrosmogs aufmerksam zu machen.

Ihr Ziel ist es, die Hochspannungsleitung des Elektrizitätswerks Zürich (EWZ) auf dem bestehenden Trassee in den Boden zu bringen – weg von bebautem Gebiet.

Um den nötigen Druck zu erzeugen, trifft sich der Vereinsvorstand mit den Gemeindebehörden, den Kantonsräten sowie den Regierungsvertretern. Von den Betreibern der Leitungen erwartet der Verein kurzfristig keine Verbesserung, nicht zuletzt wegen der Kosten. Deshalb wende man sich an die Politiker. Schliesslich erteile der Bund die Betriebsbewilligung.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Zuger Zeitung.