HÜNENBERG: Diesmal kamen die Talente ins Dorf

Knapp 300 Jugendliche kämpften beim Schweizer Musikwettbewerb um die Plätze und brachen dabei zwei Rekorde.

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Aldo Christen holte sich den ersten Rang beim Schweizer Musikwettbewerb. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Aldo Christen holte sich den ersten Rang beim Schweizer Musikwettbewerb. (Bild Dominik Hodel/Neue ZZ)

Mit schwarzen Instrumentenkoffern in allen Grössen beladen, mit Trommelstöcken und Notenblättern in den Händen tummelten sich am Wochenende 299 Jugendliche in Hünenberg.

Sie alle spielten am 33. Final des Schweizer Musikwettbewerbs, welches von Freitag bis Sonntag dauerte. «Wir konnten eine Rekordbeteiligung verzeichnen», so Gemeinderätin Regula Hürlimann.

1. Rang mit einer Sonate von Prokofjew
Am Sonntagabend sind schliesslich 214 Preise und 46 Sonderpreise verliehen worden – so viele wie noch nie. Unter den Preisträgern befinden sich auch vier Zuger.

Einer davon ist Aldo Christen. Mit einer Sonate von Sergej Prokofjew erspielte er sich mit seiner Querflöte den ersten Rang. Damit hat er zum ersten Mal im Final des Schweizer Musikwettbewerbs gewonnen. «Diesmal konnte ich wirklich zeigen, zu was ich ohne Druck im Stande bin», sagte Aldo Christen.

Normalerweise wird der Final in grossen Städten wie Zürich, Bern oder Lausanne durchgeführt. «Dank dem Engagement unseres Musikschullehrers Armon Caviezel», erklärte OK-Mitglied Martin Kaufmann, «fand zum ersten Mal ein solcher Final auf dem Dorfe statt.»

Stephanie Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.