HÜNENBERG: Drogenhandel in Hünenberg: Gerüchte bestätigt

Die Asylunterkunft war ein Drogenumschlagsplatz. In den anderen Zentren gäbe aktuell keine derartigen Probleme, heisst es bei den Behörden.

Stephanie Hess
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In Hünenberg wurden sowohl weiche als auch härtere Drogen beschlagnahmt. Symbolbild. (Bild: Archiv / Neue LZ)

In Hünenberg wurden sowohl weiche als auch härtere Drogen beschlagnahmt. Symbolbild. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Was seit längerem gemunkelt wurde, hat sich nun bewahrheitet: Bewohner der Asylunterkunft im Hünenberger Bösch haben offenbar mit Drogen gehandelt. Im Dorf hat dieses Gerücht in letzter Zeit die Runde gemacht.

Wie die Zuger Polizei am Mittwoch mitteilte, hat man nun bei einer Durchsuchung am Mittwoch morgen unter anderem mehrere abgepackte Portionen Marihuana sowie mutmasslich Kokain und Heroin gefunden (wir berichteten). Wie Marcel Schlatter, Sprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden sagt, habe sich auch Verpackungsmaterial darunter befunden. «Das lässt klar auf Drogenhandel schliessen.»

Probleme mit Drogenhandel bestünden laut Thomas Sägesser, Generalsekretär der Direktion des Innern, aktuell nur in ebenjener Unterkunft in Hünenberg. Immer wieder wurde in der Bevölkerung auch von ähnlichen Tätigkeiten im Erstaufnahmezentrum des Kantons Zug auf Steinhauser Boden gesprochen. Sägesser hält hierzu hingegen fest: «Im Erstaufnahmezentrum läuft es zur Zeit sehr gut.» Marcel Schlatter relativiert aber: «Drogenhandel ist grundsätzlich sehr dynamisch.» Die Standorte, wo Betäubungsmittel verkauft werden, und die involvierten Personen würden immer wieder wechseln.

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