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HÜNENBERG: Exekutive wird kräftig aufgemischt

Im Gemeinderat werden im Oktober voraussichtlich gleich drei Sitze neu bestellt. Darunter das Gemeindepräsidium – für das nun die CVP-Sicherheitsvorsteherin Renate Huwyler Interesse bekundet.
Rahel Hug
Im Gemeindehaus wird es zu einer Rochade kommen. (Bild: Maria Schmid (Hünenberg, 19. Januar 2018))

Im Gemeindehaus wird es zu einer Rochade kommen. (Bild: Maria Schmid (Hünenberg, 19. Januar 2018))

Rahel Hug

rahel.hug@zugerzeitung.ch

Auf die FDP Hünenberg wartet im Vorfeld zu den Wahlen im kommenden Oktober viel Arbeit. Gleich zwei Vakanzen hat sie an der Gemeinderatswahl zu besetzen. Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann und Schulpräsident Ueli Wirth treten nämlich per Ende 2018 zurück (Ausgabe vom 16. Januar). Über Kandidaten für die Nachfolge will die Ortspartei Mitte März entscheiden.

Es steht also schon jetzt fest, dass die Wahlen in der Ennetseegemeinde spannend werden. Denn die Sicherheitsvorsteherin Renate Huwyler (CVP) verrät auf Anfrage, dass sie sich für das frei werdende Gemeindepräsidium bewerben wird. «In den vergangenen elf Amtsjahren hat sich mein Rucksack mit wertvollen politischen Erfahrungen gefüllt. Das Amt als Gemeinderätin und Vizepräsidentin bereitet mir viel Freude und Genugtuung. Ich fühle mich reif und bereit, als Gemeindepräsidentin zusätzliche Verantwortung für unsere Gemeinde zu übernehmen», erklärt sie. Auch der zweite CVP-Vertreter im Gemeinderat, Bauvorsteher Thomas Anderegg, beabsichtigt eine erneute Kandidatur für den Gemeinderat. Allerdings wird er aus familiären Gründen – seine Buben sind sechs- und siebenjährig – nicht für das Präsidium kandidieren. Die Parteiversammlung mit der Nomination findet im März statt.

Käty Hofer tritt ebenfalls zurück

Die beiden CVP-Gemeinderäte bilden voraussichtlich die einzige Konstante, denn wie die Anfrage bei der SP zeigt, wird es neben den Sitzen von Hürlimann und Wirth eine weitere Vakanz geben. Die SP-Sozialvorsteherin Käty Hofer wird ebenfalls nicht mehr zur Wahl antreten. «Käty Hofer ist schon einige Jahre im AHV-Alter und wird sich ab nächstem Jahr vermehrt ihrer Familie und ihren Hobbies widmen», teilt die SP mit. Sie blicke auf insgesamt 20 Jahre Amtstätigkeit zurück, acht Jahre im Kantonsrat und zwölf im Gemeinderat. Die Partei werde mit einem Kandidaten zur Gemeinderatswahl antreten. Die Nominationsversammlung findet im April statt. Zum Präsidium äussert sich die SP-Ortspartei zurzeit noch nicht genauer.

Mitmischen wird bei der Wahl auch die SVP. Sie ist seit dem Rücktritt von Beat Gertsch als Bauchef Ende 2015 nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Thomas Villiger, Präsident, lässt sich betreffend der Strategie seiner Partei noch nicht in die Karten blicken und äussert sich auch noch nicht darüber, ob die SVP das Präsidium anpeilt. Er sagt nur so viel: «Wir werden sicher kandidieren. Das Minimum ist für uns ein Sitz, und natürlich wäre es auch schön, wenn das Präsidium in SVP-Hand wäre.» Daran interessiert, eine Kandidatur für den Gemeinderat – nicht für das Präsidium – zu präsentieren, ist auch das Grüne Forum. Co-Präsidentin Rita Hofer sagt: «Das Grüne Forum ist ernsthaft im Gespräch mit valablen Kandidaten.» Mit den Rücktrittsankündigungen würden sich Vakanzen ergeben, «die die Voraussetzungen einer möglichen Wahl erfüllen könnten».

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