HÜNENBERG: Gegen das Vergessen

Der Hünenberger Andreas Szpilman will das Andenken an seinen Vater pflegen. Und kämpft damit auch 65 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs gegen das Vergessen.

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Andreas Szpilman. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Andreas Szpilman. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Heute vor 65 Jahren war der Zweite Weltkrieg zumindest in Europa offiziell beendet. «Das ist ein Tag des Friedens», sagt Andreas Szpilman. «Wir sollten uns bewusst werden, wie glücklich wir sein können, dass wir keinen Krieg kennen.» Andreas Szpilman trägt mit einem Buch und einem Film seinen Teil dazu bei: Die Erinnerungen seines Vaters Wladyslaw Szpilman ans Überleben im Getto in Warschau. Das Buch «Der Pianist» stand auf allen Bestsellerlisten. Der gleichnamige Film von Roman Polanski gewann 2002 drei Oscars.

Szpilman ist stolz darauf, dass die Lebensgeschichte und das musikalische Werk seines Vaters auch zehn Jahre nach dessen Tod in Erinnerung bleiben. «Die letzten zwölf Jahre meines Lebens habe ich für das Werk meines Vaters investiert», sagt Szpilman. Seit acht Jahren macht er dies von Hünenberg aus.

Mit seinen Kindern spricht er oft über die Geschichte der Szpilmans. «Sie sollen wissen, woher sie stammen.» Sein Vater pflegte diese Offenheit nicht. Dem 1956 geborenen Andreas erzählte der Vater kaum etwas vom Zweiten Weltkrieg und den schlimmen Erlebnissen.

Silvan Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.