Hünenberg hat im Zuger Vergleich hohe Steuern. Wie beurteilen Sie diese Situation?

Die drei Kandidaten für das Gemeindepräsidium in Hünenberg nehmen Stellung.

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Renate Huwyler (CVP)

«Als bevölkerungsmässig junge Gemeinde beanspruchen wir im Schulwesen einen hohen Anteil des Budgets. Ich möchte, dass Hünenberg steuerlich attraktiver wird, und sehe Ertragspotenzial in der Bewirtschaftung gemeindeeigener Bauflächen. Dort könnten wir gleichzeitig unser Bedürfnis nach kleinen, bezahlbaren Wohnungen abdecken.»

Renate Huwyler, CVP, Jahrgang 1969, Unternehmerin im Immobilienbereich, Gemeinderätin


Hubert Schuler (SP)

«Die Steuern des Kantons Zug und der Zuger Gemeinden gehören schweizweit und international zu den tiefsten. Es ist nicht sinnvoll, wenn im kleinen Kanton eine künstliche und unnötige Konkurrenz aufgebaut wird. Auch wenn sich der Steuerfuss in Hünenberg im Zuger Vergleich im hinteren Bereich befindet, sind die Standortvorteile und die Lebensqualität in unserer Gemeinde sehr hoch (bestens ausgebaute Schul- und Musikschulangebote, kundenfreundliche Verwaltung, vielfältiges Vereinsleben, naturnahe Landschaften). Dazu müssen wir Sorge tragen.»

Hubert Schuler, SP, Jahrgang 1957, Sozialarbeiter, Kantonsrat


Claudia Benninger (FDP)

«Wir haben im Kanton Zug prozentual am meisten Kinder pro Einwohner. Das verursacht hohe Personal- und Betriebskosten. Wenn wir das Potenzial im Gewerbegebiet Bösch besser nutzen, wirkt sich das positiv auf die Steuereinnahmen und dämpfend auf den Steuerfuss aus.»

Claudia Benninger Brun, FDP, Jahrgang 1970, Schulleiterin


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