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HÜNENBERG: «Jetzt erscht rächt!»

Aus Sicherheitsgründen fuhren am Umzug der Eichezunft keine Wagen auf. Die Stimmung war trotzdem ausgelassen.
Martin Mühlebach
Zufriedene Kinderaugen, originelle Kostüme und das laute Schränzen der Guggenmusigen – was will man mehr? (Bilder: Maria Schmid (Hünenberg, 28. Februar 2017))

Zufriedene Kinderaugen, originelle Kostüme und das laute Schränzen der Guggenmusigen – was will man mehr? (Bilder: Maria Schmid (Hünenberg, 28. Februar 2017))

Martin Mühlebach

redaktion@zugerzeitung.ch

Tausende Schaulustige erfreuten sich am Güdelsdienstag trotz eines reduzierten Programms am Umzug der Hünenberger Eichezunft. Dass aus Sicherheitsgründen infolge einer Sturmwarnung keine Wagen auffuhren, tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Der Eichezunftvater Peter I. Hürlimann betonte: «Eiche proscht, Eiche proscht, jä so du, jetzt erscht rächt.» In der Tat: Der Umzug vermochte zu begeistern. Die vielen Kinder, die mit herrlichen Sujets wie «Zauberei & Hokuspokus», «Die sieben Zwerge» oder «Tierisch gut» die Herzen der ­Zuschauer im Sturm eroberten, vermochten besonders gut zu gefallen. Die unaufhörlich schränzenden Guggenmusigen sorgten mit ihren kakofonischen Klängen für eine frohe, ausgelassene Stimmung. Und dies bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Manch einer bedauerte, dass die Organisatoren des Umzugs wegen der angekündigten Sturmwarnung ein Wagenverbot ausgesprochen hatten. Doch abwegig war diese Vorsichtsmassnahme nicht, wie sich zeigen sollte. Der Umzug war noch nicht ganz zu Ende, als es plötzlich heftig zu winden und zu regnen begann. Wenn die Wagen mitgefahren wären, hätte das ganze Prozedere wohl fast eine Stunde länger gedauert. So gesehen ­haben die Organisatoren alles richtig gemacht, und Peter I. frohlockte: «Wir hatten eine sensationelle, bombastische und einzigartig schöne Fasnacht.»

«Es ist schade, dass …»

Nach dem Umzug schränzten die Guggenmusigen im Trockenen aufgedreht um die Wette, was selbst Unmaskierte zum Schunkeln und Tanzen bewegte. «Es ist schade», meinte selbst ein älterer Herr, «dass wir nun wieder ein ganzes Jahr lang auf das bunte Fasnachtstreiben warten müssen.»

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