HÜNENBERG: Jetzt heisst es, Tempo drosseln

In fast allen Hünenberger Wohngebieten gilt Tempo 30. Falls sich die Autofahrer nicht daran halten, hat das Folgen.

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Das Messgerät weist auf die gefahrene Geschwindigkeit hin. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Messgerät weist auf die gefahrene Geschwindigkeit hin. (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Es fehlen nur noch einige Markierungen auf der St.-Wolfgang- und der Sonnhaldestrasse. Dann ist die Umsignalisierung im Hünenberger Dorfgebiet abgeschlossen.

Etappenweise hat die Gemeinde Tempo-30-Zonen eingeführt. «Davon ausgenommen sind nur die Kantonsstrasse und Teile der Durchgangsstrassen, wie der St.-Wolfgang-Strasse und der Eichmattstrasse, die nicht stark besiedelt sind», sagt Sicherheitschefin Renate Huwyler.

Ergänzt wurde die letzte Etappe durch eine leichte Ausgedehnung der Begegnungszone im Dorfzentrum. Hier gilt Tempo 20 mit einem generellen Vortritt der Fussgänger.

Vorreiterrolle
Wie der Gemeinderat bei der Ausschreibung der letzten Etappe von Tempo 30 und der Begegnungszone im Amtsblatt hinweist, nimmt Hünenberg mit der nahezu flächendeckenden Einführung von Tempo 30 eine Vorreiterrolle im Kanton Zug ein. «Andere Gemeinden haben einige Tempo-30-Zonen oder sind an der Einführung. Aber wir sind die einzige Gemeinde, die Tempo-30 grossräumig in den Wohnquartieren eingeführt hat», sagt Huwyler.

Die Gemeinde hat eigens ein Messgerät gekauft, das die Geschwindigkeit misst und dem Automobilisten auf sympathische Art anzeigt. Im Seegebiet und im Gebiet Ehret ist das Gerät laut Huwyler schon zum Einsatz gekommen.

Monika Wegmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung