HÜNENBERG: Kopf hoch! - Ein Leben für die Strausse

Philipp und Regula Hegglin züchten Strausse. Ein nicht ganz einfaches Unterfangen. Doch deswegen stecken sie noch lange nicht den Kopf in den Sand.

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Philipp und Regula Hegglin füttern ihre Strausse. (Bild Stefan Kaiser/Neue LZ)

Philipp und Regula Hegglin füttern ihre Strausse. (Bild Stefan Kaiser/Neue LZ)

Seit zwei Jahren züchten Philipp und Regula Hegglin schon Strausse, die sie zusätzlich zu ihren Kühen halten. Die Aufzucht der Vögel ist schwierig. «In den ersten drei bis vier Monaten entscheidet sich, ob die Tiere überleben», so die Züchter. Manchmal sterben sie plötzlich, wenn sie beispielsweise zu viel Gras gefressen haben.

Je nach Stück kostet ein Kilo Straussenfleisch zwischen 35 bis 70 Franken. Die Vögel legen nicht jeden Tag ein Ei – sondern nur von Frühling bis August. In der Balzzeit ist nach Angaben von Philipp Hegglin mit den Männchen nicht zu spassen: «Mit den Krallen können sie Verletzungen zufügen.»

Während er sich vorwiegend um die Jungtiere und die erwachsenen Vögel kümmert, sieht Regula Hegglin regelmässig nach den Eiern im Brutkasten. «Ja, die Eier kann man essen. Ich mache manchmal Rührei daraus. Schmeckt wie Hühnerei.» Allerdings ist die Menge beträchtlich grösser: Ein Straussenei entspricht etwa 20 bis 25 Hühnereiern.»

Andrée Stössel

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Zuger Zeitung.