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HÜNENBERG: «Nicht jedes Lied passt zu meiner Stimme»

Runde um Runde singt sich Chanelle Wyrsch in der Sendung «Deutschland sucht den Superstar» weiter. Zum ersten Mal wird sie dabei am Samstagabend auf Schlager verzichten.
«Ich fühle mich wohl vor der Kamera.» Chanelle Wyrsch, Schlagersängerin. (Bild: RTL)

«Ich fühle mich wohl vor der Kamera.» Chanelle Wyrsch, Schlagersängerin. (Bild: RTL)

Gesangsunterricht, Tanzstunden, Outfit-Anprobe und dazwischen kurz Zeit zum Hinsetzen – aber nicht etwa, um sich auszuruhen, sondern für ein Interview: Chanelle Wyrsch ist eine gefragte Frau, seit sie vor einigen Wochen Dieter Bohlen und die restliche Jury der Sendung Deutschland sucht den Superstar (DSDS) beim ersten Auftritt um den Finger gewickelt hat. Auch das Publikum konnte Chanelle Wyrsch überzeugen. Bereits hat sie zwei Liveshows überstanden und wurde jeweils weitergewählt.

Heute Abend steht die nächste Sendung an. «Es geht von einem zum anderen», sagt die 20-Jährige zuvor am Telefon. Sie kommt gerade vom Soundcheck. «Zum Glück können wir Frauen gut vieles gleichzeitig machen», lacht die Hünenbergerin gelöst. Abschalten geht im Moment nicht. «Seit drei Wochen bin ich nun komplett in Köln», erklärt sie. Gemeinsam mit den anderen Kandidaten wohnt sie in einem Hotel. Eine ganze Etage wurde für DSDS gemietet. Von den anfänglich dreizehn angehenden Superstars sind noch acht übrig. Auch Chanelle Wyrschs Zimmernachbarin musste bereits wieder nach Hause. Das bedeutet aber auch, dass sie jetzt ein Zimmer für sich hat. «Manchmal schlafe ich auch bei den anderen Mädchen oder sie bei mir», sagt die Sängerin. Die ganze Gruppe sei durch das enge Zusammenleben zu einer kleinen Familie gewachsen. «Wir helfen einander und unterstützen uns gegenseitig.» Von Konkurrenz keine Spur.

Die Show als Sprungbrett

Schlussendlich kämpft auf der Bühne aber jeder für sich. Chanelle Wyrsch tut das mit Schlager und fährt gut. Jurymitglied H. P. Baxxter von der deutschen Technoband Scooter bezeichnete sie als «moderne Schlagersängerin», Ober-Juror Dieter Bohlen lobte ihre «mega Ausstrahlung». Die kommende Liveshow steht unter dem Motto «Filmmusik». Kein typisches Schlager-Genre. Etwas Passendes wurde trotzdem gefunden: «Küss mich, halt mich, lieb mich» von Ella Endlich zur Melodie des Weihnachtsklassikers «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Nervös allerdings macht Chanelle Wyrsch etwas anderes: das Duett mit Mitstreiter Alexander Jahnke. Sie werden gemeinsam «We’ve Got Tonight» von Ronan Keating und Jeanette aus der TV-Sendung «Glee» performen. «Ich werde zum ersten Mal englisch singen», begründet die Hünenbergerin ihre Anspannung. «Alex ist für mich zudem wie ein Bruder. Zusammen einen Liebestitel zu singen, ist eine besondere Herausforderung», sagt sie und lacht.

«Nicht jedes Lied passt zudem zu meiner Stimme», meint die Sängerin selbstkritisch und spricht dabei einen heiklen Punkt an. Denn ihre stimmliche Leistung wird von der Jury immer wieder angeprangert. «Die Kritik nehme ich gerne entgegen. Eine Stimme entwickelt sich nicht von heute auf morgen. Ich arbeite daran», sagt Chanelle Wyrsch. Jede freie Minute nutze sie, um zu üben. DSDS möchte sie aber vor allem auch als Sprungbrett nutzen. «Ich weiss ja nicht, wie lange ich bei der Show noch dabei bin», sagt sie. Es sei eine super Erfahrung, und sie habe bisher sehr profitieren können. «Ich habe gelernt, mich vor Kameras zu bewegen und den Medienrummel zu bewältigen. Zudem bin ich noch offener und kontaktfreudiger geworden.» Ob sie mit ihrer Gesangskarriere nach der Show so richtig durchstarten wird, weiss Chanelle Wyrsch nicht. «Ich schaue dann weiter, wenn es so weit ist.» Sie könne sich auch gut vorstellen, als Moderatorin zu arbeiten. «Ich fühle mich vor der Kamera und auf der Bühne wohl.» An die Millionen von Zuschauern, die die Shows jeweils vor der Mattscheibe verfolgen, denkt Chanelle Wyrsch nicht. «Ich sehe nur die 1500 Gäste im Publikum», wieder lacht sie. Das Publikum reisse sie mit, vor allem natürlich ihr eigener Fanclub, bestehend aus Familie, Freunden und Bekannten, die sie auch heute Abend wieder lautstark unterstützen werden.

Die dritte Mottoshow der Sendung «Deutschland sucht den Superstar» läuft am Samstagabend ab 20.15 Uhr bei RTL.

Carmen Rogenmoser
carmen.rogenmoser@zugerzeitung.ch

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