HÜNENBERG: Polnische Einbrecher müssen bezahlen

Zwei polnische Männer wurden wegen Einbruchs in Hünenberg verurteilt. Sie hatten am 25. Januar versucht, in ein Einfamilienhaus einzubrechen.

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Am Sonntagabend, 25. Januar, sind Einbrecher in ein Einfamilienhaus in Hünenberg eingedrungen. Wie die Zuger Strafverfolgungsbehörden mitteilten, flüchteten die Eindringlinge, als Alarm ausgelöst wurde, ohne Diebesgut in einem weissen Auto. Ein Anwohner konnte beobachten, wie das Fahrzeug auf der Flucht von einer in der Nähe fest installierten Radaranlage geblitzt wurde.

Die Auswertung der Bilder zeigte, dass es sich um ein Auto mit polnischen Kontrollschildern handelte. Das Fahrzeug wurde darauf gesamtschweizerisch zur Fahndung ausgeschrieben. In den frühen Morgenstunden des 27. Januar entdeckte die Kantonspolizei Fribourg das Fahrzeug auf einem Parkplatz der Stadt Fribourg. Im Auto schliefen zwei Männer – zwei Polen im Alter von 23 und 24 Jahren.

Tat erst bestritten, dann doch zugegeben
Die beiden sind festgenommen und nach Zug in Untersuchungshaft überführt worden. Während mehreren Tagen bestritten die Männer, strafbare Handlungen verübt zu haben. Unter der drückenden Beweislast gestanden sie schlussendlich, den Einbruch in das Hünenberger Einfamilienhaus verübt zu haben. Als Motiv gaben sie Geldbeschaffung an. Nach zehn Tagen Untersuchungshaft wurden die beiden Polen entlassen.

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug stellte Strafbefehle aus und verurteilte die beiden zu bedingten Geldstrafen sowie Bussen. Weiter mussten die beiden die Verfahrenskosten übernehmen.

ana