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HÜNENBERG: Umzonung nimmt Fahrt auf

Nächste Woche kehren ins Restaurant Wart Leben und Betrieb zurück. Die Eigentümerin unterstützt die neuen Pächter und hat auf dem Areal grosse Pläne.
Charly Keiser
Zwei Denkmäler der Korporation: die «Wart» (links) und das Schützenhaus. (Bild: Stefan Kaiser (27. Oktober 2017))

Zwei Denkmäler der Korporation: die «Wart» (links) und das Schützenhaus. (Bild: Stefan Kaiser (27. Oktober 2017))

Charly Keiser

charly.keiser@zugerzeitung.ch

Am kommenden Mittwoch wird die «Wart» wiedereröffnet. Dies, nachdem das altehrwürdige Restaurant seit Ende Juli verwaist war («Zuger Zeitung» vom 14. Juli). Küchenchef Sebastian Rabe und Gastgeber Werner Fuchs wollen zusammen mit ihrer Crew die Gäste verwöhnen und möglichst schnell auch Punkte und Sterne für die «Wart» erkochen.

Verwöhnt wurden diese Woche bei einem Probeessen bereits Freunde, Bekannte und Mitglieder der Korporation Hünenberg. Letzterer gehören die «Wart», das naheliegende Schützenhaus und das Gebäudeensemble Wart­rain.

Geplante Neunutzungen

Seit längerem ist bekannt, dass die Korporation das Schützenhaus umnutzen und darin die Korporationskanzlei einrichten will. Im Moment befindet sich die Kanzlei im zweiten Stock der «Wart». «Die Pächter können den dritten Stock dereinst gerne mitpachten und darin zum Beispiel ein Fumoir einrichten», sagt Korporationsvizepräsident Pirmin Luthiger und schwärmt von den Möglichkeiten, die auf dem Areal vorhanden sind. Das gesamte Areal mit der «Wart», dem Wartrain und dem Schützenhaus bekomme eine neue spezielle Zone, eine Ortsbildschutzzone, erklärt Beat Suter, verantwortlich für das Bauwesen der Korporation. «Am letzten Mittwoch hat die Bau- und Planungskommission der Gemeinde Hünenberg das Geschäft verabschiedet und an den Gemeinderat überwiesen, der die geplante Änderung voraussichtlich am 7. November beraten und dann einen Beschluss fassen wird.» Etwa Mitte November werde das Geschäft an den Kanton zur Vorprüfung eingereicht, ergänzt Suter und erklärt: «Im Geschäft und in der neuen Zone ist eine Erhaltungs- und Nutzungsstrategie festgesetzt, und es wird ausgeführt, was bei welchen Gebäuden möglich ist.» Schon bald ist also klar, welche Art von Wohnungen in der Scheune des Wartrains machbar und möglich sind und was mit dem sogenannten Wöschhüsli hinter der «Wart» geschehen wird. Gut möglich, dass Letzteres abgerissen, an- oder umgebaut werde, sagt Suter. «Wichtig ist, dass es den bestmöglichen Nutzen für die ‹Wart› als Ganzes bringt.»

Unterstützung der Korporation

Das Probeessen habe ihn begeistert, und es wäre schön, wenn die neuen Pächter der «Wart» zu altem Glanz verhelfen würden, sagt Pirmin Luthiger. «Wir von der Korporation bieten auf jeden Fall die volle und beste Unterstützung, damit die jetzige Crew Erfolg hat und den Betrieb kontinuierlich weiterentwickeln kann.»

Hinweis

Weitere Informationen unter: www.wart.ch

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