HUNDEAUSBILDUNG: Die Gemeinden schweigen, Tännler knurrt

Zug braucht neue Plätze für die Hundeerziehung. Doch in den Gemeinden kümmert sich kaum jemand um das Problem. Trotz klarer Aufforderung.

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Hündin Aventia sitzt auf dem Feld des Hundeausbildungsplatzes in Baar. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Hündin Aventia sitzt auf dem Feld des Hundeausbildungsplatzes in Baar. (Bild Alexandra Wey/Neue ZZ)

Einerseits müssen Hundehalter mit ihren Jungtieren neu von Gesetzes wegen zur Ausbildung. Andererseits hat das Bundesgericht Trainingsplätze in der Landwirtschaftszone als illegal erklärt. Es müssen in Zug darum neue Gebiete speziell für die Hundeausbildung umgezont werden – und zwar schnell. Benötigt werden noch dieses Jahr zwei bis drei Standorte.

Bislang hat sich allerdings trotz klarer Aufforderung fast keine Gemeinde um das Problem gekümmert. Einzig Baar hat reagiert und in Autobahnnähe einen möglichen Platz signalisiert. Doch selbst dieser hat einen gewichtigen Nachteil: Der Mietpreis ist viel zu hoch. Nun macht Baudirektor Heinz Tännler den Gemeinden Beine. Er fasst ins Auge, die illegalen Hundeausbildungsplätze bis Ende Jahr schliessen zu lassen.

Jürg J. Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Zuger Zeitung.