«Ich weiss, wo der Schuh drückt»

Andreas Hausheer von der CVP kandidiert für den Nationalrat

Red
Drucken
Teilen
unknown

unknown

Der Steinhauser Andreas Hausheer will nach Bern. Er kandidiert für den Nationalrat.

Andreas Hausheer, weshalb haben Sie sich für eine Kandidatur für den Nationalrat entschieden?

Andreas Hausheer: Seit 15 Jahren bin ich auf gemeindlicher und kantonaler Ebene politisch aktiv. Ich bin überzeugt, dass es besser und nachhaltiger ist, die Politik quasi von der Pike auf gelernt zu haben. Nur mit einem genügend grossen Erfahrungsschatz lassen sich die Auswirkungen wichtiger Entscheide abschätzen. Ich durfte breite politische Erfahrungen auf verschiedensten Gebieten sammeln. Die Wählerinnen und Wähler haben letztes Jahr meine Arbeit als Fraktionschef positiv gewürdigt, indem sie die CVP als grösste Partei bestätigten. Ich fühle mich darum für das Nationalratsamt bereit.

Was sind Ihre drei wichtigsten Themen, für die Sie sich im Nationalrat einsetzen würden?

Hausheer: Als Volksvertreter liegt es nahe, sich nicht zuletzt mit jenen Themen zu beschäftigen, die im Sorgenbarometer ganz oben stehen: Migration, Verhältnis zu Europa, soziale Sicherheit. Und aus Zuger Sicht die NFA-Farce. Bei der politischen Arbeit orientiere ich mich an einem einfachen Grundsatz: Jeder Franken, den der Staat ausgibt, muss zuerst von jemandem verdient werden. Nur schon das Drandenken an diesen einfachen Grundsatz hilft, bei Staatsaufgaben, Staatsausgaben und Bürokratismus vernünftig Mass zu halten. Sachpolitische Fragestellungen gehe ich mit einer bürgerlichen Grundausrichtung an. Dies insbesondere bei finanz- und wirtschaftspolitischen Fragen. Wir müssen etwa aufhören, so zu tun, als ob staatliche Aufsicht ein Allerheilmittel ist. In gesellschaftspolitischen Fragen muss Platz sein für Neues; dabei darf das Bisherige aber nicht unbedarft über Bord geworfen werden. Als Familienvater und Mitglied von Vereinen kenne ich Freuden und Leiden von Familien, Eltern, Kindern etc. Auch hier müssen wir Acht geben, dass der Staat unser Leben nicht verkompliziert.

Der Kanton Zug stellt drei Nationalräte, und alle kandidieren wieder. Wie beurteilen Sie Ihre Wahlchancen?

Hausheer: Meine Wahlchancen sind intakt. Meine Art des Politisierens ist bei den letzten Wahlen mit dem klar besten persönlichen Wahlergebnis im Wahlkreis positiv bestätigt worden.

Weshalb sollen die Zuger ausgerechnet Sie wählen?

Hausheer: Weil ich die nötige praktische politische Erfahrung habe. Weil ich im Berufsleben, als Familienvater und Vereinsmitglied «Mitten im Leben» stehe und weiss, wo der Schuh drückt. Weil ich sachpolitische Fragen mit einer bürgerlichen Grundausrichtung angehe, dabei aber Neuem gegenüber offen bin, ohne das Bisherige unbedarft über Bord zu werfen. Weil mir bewusst ist, dass jeder ausgegebene Franken zuerst verdient werden muss. Weil ich frischen Wind in den Nationalrat bringe und Gewähr dafür biete, dass die erfolgreiche bürgerliche CVP-Politik auch die nächsten vollen vier Jahre im Nationalrat vertreten ist.

red

Persönlich

Andreas Hausheer (42) ist verheiratet und Vater eines Sohns. Der Steinhauser ist eidg. dipl. Finanzplanungsexperte, Betriebsökonom und Leiter Asset Management bei der Arisco Vorsorge AG. Seit 2007 ist er Kantonsrat, seit 2012 auch Fraktionschef.