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Jason O’Leary im Interview: «Ich will immer gewinnen»

Trainer Jason O’Leary (40) ist mit einer EVZ Academy Equipe auf Playoffkurs. Mit der Entwicklung der Spieler ist er zufrieden und will weiter punkten.
Michael Wyss
EVZ-Academy-Cheftrainer Jason O’Leary gibt seinem Team von der Bank aus Anweisungen. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 15. September 2018))

EVZ-Academy-Cheftrainer Jason O’Leary gibt seinem Team von der Bank aus Anweisungen. (Bild: Roger Zbinden (Zug, 15. September 2018))

«Ich sehe sehr viele gute Sachen bei meinen Spielern. Sie machen einen sehr guten Job in der bisherigen Saison. Speziell in Erinnerung geblieben ist mir der 3:2-Sieg vor neun Tagen gegen Olten. Wir lagen 0:2 im Rückstand und konnten das Resultat noch zu unseren Gunsten wenden, das machte mich sehr stolz», erzählt EVZ Academy Cheftrainer Jason O’Leary. «Auch deshalb, weil wir gegen ein Spitzenteam unsere Qualitäten zeigen konnten», fügt er hinzu. Der 40-jährige Kanadier, der seit dieser Saison das Sagen bei der Swiss League Equipe hat, ist zufrieden, hebt aber den Mahnfinger: «Die Spieler machen einen Reifeprozess durch und machen kontinuierlich Fortschritte. Die Entwicklung stimmt, wir sind auf einem guten Weg. Ich sehe viel Positives bei diesen jungen Spielern. Doch wir müssen weiter hart arbeiten. Jeden Tag, damit wir unsere Ziele erreichen.»

Die bisher erfreulichen Auftritte machen sich auch in der Tabelle bemerkbar. Die EVZ Academy mischt im Kampf um die Playoffs (Top 8) voll mit. Nach dem 21. Spieltag stehen die Zuger auf dem achten und letzten Playoffrang mit 24 Punkten. «Die bisherige Qualifikation hat gezeigt, dass wir um diese Rangierung mitspielen können. Der Weg dorthin ist aber noch weit und wir werden stark gefordert. Doch meine Spieler sind motiviert und kämpfen um dieses grosse Vorhaben. Wir benötigen auch Glück und dürfen keine Verletzte haben. Es muss alles stimmen und zusammenpassen», sagt der Cheftrainer.

Für Anstrengungen wird man belohnt

Wo sieht Jason O’Leary noch Verbesserungsmöglichkeiten bei seiner Equipe? Wo gibt es ein Manko? «Wir haben immer noch Schwankungen innerhalb einer Partie. Die Konstanz und Effizienz sind ein Thema. Es sind aber auch oft nur Kleinigkeiten, die den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Es braucht noch etwas mehr Leidenschaft, Siegeswille und die letzte Konsequenz, sprich der letzte Schritt. Das ist aber kein Vorwurf an meine Spieler, sondern eine Feststellung. Sie sind jung und befinden sich im Reifeprozess und machen Fehler. Das ist normal.»

Was benötigt es für den Erfolg? Was gibt O’Leary seinen Spielern mit auf den Weg? «Wenn du im Kopf bereit bist, deinen Weg beharrlich gehst, kannst du im Leben vieles erreichen. Es benötigt sicher auch Talent und spielerische Fähigkeiten. Mit der richtigen Einstellung kannst du deine Ziele aber erreichen und sicher Defizite wettmachen. Eines Tages wirst du für deine Anstrengungen belohnt», antwortet er.

O’Leary der Meistermacher

Wie gefällt es O’Leary, der in Kanada auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, eigentlich in Zug? «Sehr gut. Ich fühle mich sehr wohl im Verein und bestens aufgehoben. Ich wohne zudem einen Steinwurf von der Bossard Arena und Academy Arena entfernt. Auch die Stadt und der See sind schön. Ich bin happy hier.» O’Leary ist Vater von zwei Söhnen (Kellan und Nolan). Seinen bisher grössten Erfolg als Trainer feierte er beim Ligakonkurrenten SC Langenthal 2016/17 mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Swiss League. «Das war eine Saison, die ich nicht vergessen werde. Auch die vergangene Meisterschaft, wo ich im Trainerstaff bei Genf-Servette in der National League mitwirken konnte, war erlebnis- und lehrreich für mich», erklärt der 40-Jährige.

Früher oder später in der National League

Dass O’Leary bereits auf dem Radar von anderen Vereinen ist, kommt nicht überraschend. Seine Arbeit als Trainer, aber auch wie er die ganz jungen Spieler auf dem Weg zum Profi begleitet und ausbildet, wird geschätzt. Deshalb erstaunte es nicht, dass nach dem Rücktritt von HC Davos Trainerlegende Arno Del Curto (62) auch O’Learys Namen im Landwassertal letzte Woche als einer der möglichen Kandidaten gefallen ist. Klar ist, dass Davos Präsident Gaudenz Domenig (62) einen Trainer sucht, der mit ganz jungen Spielern arbeiten kann. O’Leary: «Ich fühle mich geehrt, dass mein Name gefallen ist. Doch ich konzentriere mich auf meinen Arbeitgeber EV Zug und meine Arbeit bei der EVZ Academy.»

Der Kanadier unterschrieb Anfang Saison einen Einjahres-Vertrag mit Option für eine weitere Saison. Früher oder später wird O’Leary den Sprung in die National League als Headcoach schaffen. Das Rüstzeug dazu hat der Kanadier, wie er in den letzten Wochen und Monaten mit seinem jungen Team bewies.

Academy muss punkten

Am Dienstag, 4. Dezember 2018 (20.00 Uhr, Patinoire Voyeboeuf, Porrentury), trifft die EVZ Academy auswärts auf Ajoie, am Sonntag (15.30 Uhr, Academy Arena) kommt es zum Duell gegen das Schlusslicht Ticino Rockets. Punkte sind Pflicht, wie O’Leary bestätigt: «Ja klar, wir müssen punkten. Ich will immer gewinnen. Egal gegen wen ich spiele, es muss immer das Ziel sein, das Punktemaximum zu holen. Das erwarte ich auch von meinen Spielern.»

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