I:COLLECT AG: Alte Kleider und Schuhe gegen Gutscheine

Ein Zuger Unternehmen will den Altkleidermarkt von hinten aufrollen. Die Konkurrenz nimmts gelassen.

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Die Altkleider sollen nicht mehr in den Sack kommen, sondern Bare abwerfen. (Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Die Altkleider sollen nicht mehr in den Sack kommen, sondern Bare abwerfen. (Symbolbild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Alte Kleider und Schuhe ins Geschäft schleppen und dafür einen Einkaufsgutschein einsacken – eine Idee, die so manchem Rappenspalter das Herz aufgehen lässt. Nach der Abwrackprämie für alte Autos will das Zuger Unternehmen I:CO jetzt etwas Ähnliches für Textilien aufziehen. I:CO steht für «I collect», also für «ich sammle». In Deutschland ist das Geschäft bereits angelaufen. 500 Sammelstellen gibt es laut Angaben des Unternehmens bereits im ganzen Land verteilt.

Hugo Fuchs, Geschäftsstellenleiter der Kleiderzentrale der Caritas, glaubt nicht an Erfolg des Systems in der Schweiz. «Ich bin seit Jahren in diesem Geschäft und habe schon viel ausprobiert. Unter anderem auch das Sammeln in Geschäften», sagt Fuchs. «Meine Erfahrung hat gezeigt: die Leute wollen ihre alten Kleider nicht zum Posten mitnehmen.» Auch von den Einkaufsgutscheinen als Antrieb hält Fuchs wenig.

Nelly Keune

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Wirtschaftsteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.