Im Berufsinformationszentrum Zug finden die Beratungen nun per Telefon statt

Das Zentrum bleibt zwar geschlossen, Interssierte sollen aber soweit möglich dennoch Zugang zum Angebot haben.

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(mua) Wegen der aktuellen Situation sind das Berufsinformationszentrum BIZ und die Infothek für das Publikum geschlossen. «Wir halten unser Angebot so weit möglich aufrecht», heisst es in einer Mitteilung. Denn Beratungen finden per Telefon, E-Mail, Skype oder in einer Kombination von allem statt. Erste Erfahrungen würden zeigen, dass es für alle Beteiligten etwas anstrengender, aber doch auch mit guten Ergebnissen machbar sei, teilt das Zuger Amt für Berufsberatung mit. Die einzelnen Beratungstermine sind kürzer. Dafür werden per E-Mail Links und Dokumente nachversandt. Und der Austausch könne gut in einem Folgetermin weitergeführt werden. Da dieses Angebot für alle Beteiligten neu ist, ist es laut Mitteilung auch für Personen über 25 Jahren kostenlos.

Auch Fragen zu Aus- und Weiterbildungen können nun per E-Mail oder Telefon an die Fachpersonen gerichtet werden. Die Kunden erhalten neben Links auf hilfreiche Dokumente auch Unterlagen per Post zugestellt.

Die derzeitige Lage erschwere den regulären Ablauf des Berufswahlprozesses, stellt das Amt weiter fest. Insbesondere für alle Jugendlichen, welche per Sommer aus der Schule austreten und noch keine Anschlusslösung haben, spitze sich die Lage zu. Erfahrungsgemäss sind dies im Kanton Zug über alle Stufen und Brückenangebote um diese Jahreszeit noch rund 200 Schülerinnen und Schüler beziehungsweise etwas mehr als 20 Prozent des ganzen Jahrgangs. Auf nationaler Ebene ist eine Arbeitsgruppe Rekrutierung gebildet worden, welche diese Fragen weiterverfolgt.

Weiter vermeldet das Amt eine Personalie: Per 1. April tritt Sandra Niederberger die Nachfolge von Marion Bielmann als Leiterin Stipendienstelle an. Sie arbeitet bereits seit 2014 in der Dienstelle und kenne die Abläufe bestens.

Weitere Informationen finden Sie hier .