Im Gebiet Obermühle Süd in Baar sollen 13 Gebäude mit 250 Wohnungen entstehen

Der einfache Bebauungsplan sieht entlang der Langgasse vier Wohn- und Gewerbegebäude in der Zone WA4 und neun Wohngebäude in der dahinterliegenden Zone W3 vor.

Raphael Biermayr
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In Baar soll hier eine weitere Wiese überbaut werden.

In Baar soll hier eine weitere Wiese überbaut werden.

Bild: Matthias Jurt (6. Mai 2020)

Der einfache Bebauungsplan Obermühle Süd und die Teilrevision des Bebauungsplans Obermühle werden am 20. November öffentlich aufgelegt, hat die Bauherrschaft am Mittwoch mitgeteilt. Der einfache Bebauungsplan sieht entlang der Langgasse vier Wohn- und Gewerbegebäude in der Zone WA4 und neun Wohngebäude in der dahinterliegenden Zone W3 vor. Es werden gegen 250 Wohnungen und rund 6000 Quadratmeter Gewerbefläche entstehen.

Das Modellfoto des Bauvorhabens.

Das Modellfoto des Bauvorhabens.

Bild: PD

Wegleitend für die Umsetzung des Projektes sei das sogenannte Gesamtkonzept Freiraum: Entlang dem Mühlebach entsteht ein breiter Grüngürtel von West nach Ost als attraktiver Siedlungspark für die künftigen Bewohner. Beidseitig entlang der bestehenden Zufahrt ab der Langgasse zur Obermühle bleibe «ein grosszügiger Korridor» von 50 Meter Breite unbebaut, der «einerseits als Quartierfreiraum und andererseits als Siedlungszentrum ausgestaltet wird und die Sicht von der Langgasse auf die Obermühle sicherstellt».

Tiefgaragenzufahrt ab der Langgasse

Zwischen den vier Gebäuden entlang der Langgasse und den dahinter liegenden Wohnbauten dient eine weitgehend verkehrsfreie Siedlungsgasse der Erschliessung aller Gebäude. Entlang der Langgasse gibt es eine Baumreihe, die das Trottoir und die Langgasse von der den vier Wohn- und Gewerbegebäuden vorgelagerten Werkstrasse trennt. Die Tiefgarageneinfahrt liegt laut Mitteilung direkt bei der Zufahrt ab der Langgasse, so dass das ganze Areal weitgehend verkehrsfrei sei.

Vier Architektenteams werden im «Dialogprozess» die 13 Gebäude planen. Die Gebäude würden so auf die Architektenteams aufgeteilt, dass die Gebäude eines Teams nicht nebeneinander liegen. Damit soll «eine architektonisch vielfältige und differenzierte Überbauung» entstehen.