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Kommentar

Im Kanton Zug sind die Mittel vorhanden

Bis ins Jahr 2023 budgetiert der Kanton Zug jährliche Überschüsse von weit über 100 Millionen Franken. Diese müssen genutzt werden. Ein Staatsfonds wäre eine Möglichkeit ist Harry Ziegler, Chefredaktor der «Zuger Zeitung», der Meinung.
Harry Ziegler
Harry Ziegler

Harry Ziegler

Norwegen hat einen, Australien auch, Singapur hat gleich zwei und sogar die US-Bundesstaaten Wyoming, Texas, New Mexico und Alaska haben einen. Einen Staatsfonds. Zug hat keinen. Aber, wie die kantonale Finanzdirektion am Donnerstag dieser Woche aufgezeigt hat, die nötigen finanziellen Mittel zur Äufnung eines solchen Fonds für die Zuger Bevölkerung.

Bei der Präsentation des Budgets 2020 sagte der Finanzdirektor, dass sich der Gesamtregierungsrat mit dem Umgang mit den Überschüssen beschäftigt. Tatsächlich werden bis ins Jahr 2023 solche von jeweils weit über 100 Millionen Franken prognostiziert. Eine wie ­geschmiert laufende Wirtschaft vorausgesetzt.

Bekannt ist zwar nicht, wie und wo genau Teile der Überschüsse investiert werden sollen, die Investitionen sollen aber intelligent, innovativ und nachhaltig sein. Vorstellbar seien solche in Bildung, Umwelt oder Gesundheit, wobei die Aufzählung kaum abschliessend ist.

Klar, dass die Regierung nun nicht einfach mit Geld um sich werfen wird. Klar ist auch, dass solche Beiträge nicht à-fonds-perdu sein dürfen, haben doch primär die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler dafür gesorgt, dass Zug überhaupt in der Lage ist, allenfalls innovativ und nachhaltig zu investieren. Den Bürgern gehören die Überschüsse. Sie haben das Recht, davon zu profitieren. Nicht immer nur kurzfristig über den Steuerfuss. Auch langfristig und intelligent.

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