Vereine und Verbände
«Im Konditionstraining liegt sicher mehr drin»

Drin Alaj ist Chamer Gemeinderat und zum ersten Mal eine Runde auf der Zugerberg Finanz Trophy gelaufen.

Für die Zugerberg Finanz Trophy: Sara Hübscher
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Der Chamer Gemeinderat Drin Alaj läuft erstmals eine Runde auf der Trophy-Etappe Ennetsee.

Der Chamer Gemeinderat Drin Alaj läuft erstmals eine Runde auf der Trophy-Etappe Ennetsee.

Bild: PD

Von der Idee der Trophy ist Drin Alaj begeistert, auch wenn er selbst (noch) kein Läufer ist. In Cham aufgewachsen, hat der 31-Jährige sämtliche Juniorenkategorien des Fussballvereins SC Cham durchlaufen. Schon damals waren Konditionsläufe nicht sein Ding: «Bei Sponsorenläufen habe ich nicht die meisten Runden geschafft und damit weniger Geld gesammelt als andere – meine Sponsoren hat’s gefreut», meint der SP-Politiker schmunzelnd.

Eine Politik für alle

2018 wurde Drin Alaj in den Chamer Gemeinderat gewählt. Seither führt er das Departement Verkehr und Sicherheit. «Die Arbeit macht mir grossen Spass, und es erfüllt mich, wenn ich zusammen mit anderen etwas bewegen kann.» Er verfolge eine «Politik für alle», und sein Leitgedanke «Kooperation statt Konkurrenz» ist auch der Trophy nicht fern – die Zusammenarbeit von Organisatoren, Vereinen, Sponsoren und der öffentlichen Hand macht es möglich, dass die Trophy zum Erlebnis für alle wird.

Alaj betreibt lieber Ballsport

Es ist vor allem das einfache Mitmachen, das Alaj begeistert: «Obwohl ich die Trophy kannte, wusste ich nicht, dass man so einfach mitmachen kann. Die Idee mit der Stempelkarte und dem Zeitmessgerät ist wirklich einmalig.» Er werde seinen Bekanntenkreis zum Teilnehmen motivieren. Vielleicht schaffe er sogar selbst mal noch eine längere Runde. Jedoch sagen ihm Ballsportarten immer noch mehr zu: «Vor einem Jahr habe ich mit Tennis angefangen. Unser Gemeindeschreiber hat mich als Präsident des hiesigen Tennisklubs dazu motiviert.»

Am 13. Juni enden die aktuellen Etappen im Ennetsee und von Zug auf den Zugerberg – Trophy-Halbzeit 2021. Mitmachen lohnt sich auch wegen der neuen Höhenmeter-Challenge: 2500 Höhenmeter und damit ein paar coole Socken sind noch immer gut zu schaffen. Auch die 5000 Höhenmeter sind noch machbar. Bei dieser Marke winkt ein Kapuzenpulli.