IMMIGRATION: Flüchtlinge sollen in Zug in den «Bunker»

Das Militär braucht sie nicht mehr. Jetzt sollen Asylbewerber in die Zivilschutzanlagen einziehen, fordert die Zuger SVP – und will dafür ein Gesetz ändern.

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Impression aus der Luzerner Zivilschutzanlage Sonnenberg. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Impression aus der Luzerner Zivilschutzanlage Sonnenberg. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

«Die Zahl der Asylbewerber in der Schweiz steigt», stellt SVP-Kantonsrat Moritz Schmid fest. Im Auftrag seiner Fraktion, die er präsidiert, hat er eine Motion eingereicht. Darin thematisiwert er die immer problematischer werdende Unterbringung. «Viele Gemeinden haben keinen Platz mehr. Und Häuser für Millionen Franken kaufen können auch nicht alle», sagt der Walchwiler. Gleichzeitig verweist er auf das Gesetz, das die Gemeinden zur Aufnahme von Flüchtlingen verpflichtet.

Schmids Vorschlag: Asylbewerber sollen in den gemeindlichen Zivilschutzanlagen untergebracht werden. Bloss ist dies zur Zeit noch gar nicht erlaubt. Und darum will Schmid das «Einführungsgesetz zu den Bundesgesetzen über den Zivilschutz und über die baulichen Massnahmen im Zivilschutz» um einen folgenden Passus ergänzen lassen: «Öffentliche Schutzbauten können als Kollektivunterkünfte im Sinne der bundesrechtlichen Asylgesetzgebung verwendet werden.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Zuger Zeitung.