IMMOBILIEN: Zug möchte nicht bauen, sondern kaufen

Die Alternative fordert 170 günstige Wohnungen. Die Stadt Zug wünscht sich diese auch – aber anders.

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Stadt Zug. (Bild pd)

Stadt Zug. (Bild pd)

Im Kanton Zug, vor allem in der Stadt, gibt es zu wenig erschwinglichen Wohnraum. Deshalb forderte Anfang vergangenen Jahres Alternative-CSP den Stadtrat in einer Motion auf, den Wohnbauge­nossenschaften Land im Baurecht zur Verfügung zu stellen. Damit mindestens 170 günstige Wohnungen entstehen können.

Nun liegt die Antwort des Stadtrats vor: Er will die Forderung der Alternative nicht als Motion, sondern als Postulat entgegennehmen. Der Stadtrat will sich laut Aussagen von Theddy Christen, Leiter Immobilien der Stadt Zug, um das Problem kümmern, aber anders. Die Stadt will die Genossenschaften bei der Suche nach Liegenschaften und Grundstücken unterstützen – und bei einem Angebot eventuell auch zuschlagen. Die Stadt könne jedoch auch nicht jeden Preis bezahlen.

Stefan Hodel, Fraktionschef Alternative-CSP im GGR, findet, der Stadtrat sollte nicht warten, bis Liegenschaften zum Verkauf stünden, sondern aktiv das Gespräch mit Grundbesitzern suchen.

Yvonne Anliker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Zuger Zeitung.