In den Zuger Spitälern gibt es bald Corona-Schnelltests

Im Lauf der nächsten Woche werden in den Testzentren des Zuger Kantonsspitals und der Hirslanden Andreas Klinik Cham zusätzlich zu den bereits angewendeten PCR-Tests auch die neu verfügbaren Antigen-Schnelltests zur Anwendung kommen.

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(cro) Die Schnelltests werden vom Bund vergütet, jedoch nur, wenn die Kriterien der Teststrategie des Bundes bei den zu testenden Personen erfüllt sind. Schnelltests stehen generell nicht für Selbstzahler ohne Symptome zur Verfügung. Das teilen die beiden Spitäler in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit.

Für die Einführung der Schnelltests sind zahlreiche Vorarbeiten in den Testzentren notwendig. Dazu gehören die Anpassung der Prozesse, das Bereitstellen der nötigen Infrastruktur und IT-Systeme sowie die Schulung der Mitarbeitenden.

Die Schnelltests sind am Montag, 2. November in der Andreas Klinik in Cham und ab Donnerstag, 5. November, im Zuger Kantonsspital verfügbar. Das Testresultat steht bei den Schnelltests zwar innert 15 Minuten zur Verfügung. Aufgrund der nötigen Vor- und Nachbearbeitung (Abstrich zur Probengewinnung, Aufbereitung der Probe für den Schnelltest, Dokumentation des Ergebnisses, Erfassung der Patientendaten) ist trotz des Schnelltests mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen.

Die getesteten Personen werden im jeweiligen Testcenter über die ungefähre Dauer bis zur Bekanntgabe des Resultats informiert. Beide Spitäler weisen auf die Wichtigkeit hin, dass Personen trotz negativem Testresultat gemäss den Bestimmungen des BAG zu Hause bleiben müssen bis 24 Stunden nach Abklingen der Symptome. Ein negatives Testresultat hebt auch die Quarantäne nicht auf.