Leserbrief
In der Schweiz lebt sichs gut

Vergleiche mit dem System des nördlichen Nachbarlandes

Marion Russek, Steinhausen
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Ich war in Deutschland an einer Messe während des Wahl-Wochenendes. Die besprochenen innenpolitischen Themen erschütterten mich ziemlich. Meine Schlussfolgerung: Wir haben es gut in der Schweiz. Wir erhalten unsere Rente, auch wenn wir noch andere Einkünfte haben. Sie wird nicht einfach vom Staat enteignet, weil die anderen Einkünfte «genügen». Unseren Liegenschaftsbesitzern kann der Staat keine Zwangs-Hypotheken verschreiben, wenn er mehr Geld braucht. Wir sind zwar nicht Export-Weltmeister – dafür warten wir auch nicht auf über 1000 Milliarden Zahlungen von Kunden. Da nützt der Export wenig, wenn man das Guthaben schlussendlich abschreiben muss. Da wir nicht in der EU Bankenunion sind, müssen wir die absehbaren europäischen Bankenpleiten nicht mit unserem Steuergeld berappen. Auch wenn hier nicht alles perfekt ist und unseren Beauftragten in Bern mehr Weitsicht und Rückgrat zu wünschen ist – wir sind allemal besser dran als viele Länder, dies vor allem wegen unseres direkten Mitspracherechts.